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Die «Blaue St. Galler» ist heute
auf dem Markt etabliert

Aus einer Hungersnot heraus ist die genossenschaftlich organisierte St. Gallische Saatzucht ursprünglich entstanden.
Christoph Zweili

Weil die Schweizer Bevölkerung im Ersten Weltkrieg Hunger gelitten hat, wurden damals in allen Kantonen Saatgut-Genossenschaften gegründet. Sie sollten dafür sorgen, dass solche Nöte nicht mehr entstehen können. Heute vermehren die 70 Bauernfamilien im Kanton St. Gallen kein herkömmliches Getreide und konventionelle Kartoffeln mehr, sondern Braugerste (St. Gallen), Grassamen (Fürstenland) und Saatmais (Rheintal).
Das bekannteste Produkt ist die in Flawil gezüchtete «Blaue St. Galler» – die blaufleischige Kartoffel ist in der Schweiz und Teilen Europas als Pflanz- und Speisekartoffel erhältlich. Zudem werden seit 2005 regional angebaute Ölsaaten zu hochwertigem, kalt gepresstem Speiseöl veredelt. Die Saatzuchtgenossenschaft hat innovative Antworten auf die erschwerten Bedingungen in der Landwirtschaft gefunden. Sie ist für die Bauern zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor geworden. Andere regionale Organisationen in Zürich, Thurgau, Graubünden und Aargau haben sich Ende der 1990er-Jahre aufgelöst, beziehungsweise zur Vereinigung der Ostschweizer Saatgutproduzenten zusammengeschlossen, die mit der Agrargenossenschaft Fenaco zusammenarbeitet. (cz)

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