Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Dick und schön

Rapperin Lizzo erobert die Popwelt mit einer starken Stimme und XXL-Kurven, die sie selbstbewusst in Szene setzt.
Melissa Müller
Lizzo gibt allen eine Stimme, die keinen perfekten Körper haben. (Bild: PD)

Lizzo gibt allen eine Stimme, die keinen perfekten Körper haben. (Bild: PD)

Die durchtrainierte Rock­röhre Pink singt davon, dass sie ihren Körper hasse, seit sie 17 ist. Da könnte sie noch etwas lernen von ihrer Sängerkollegin Lizzo. Denn die 30-Jährige zelebriert ihre XXL-Kurven munter. In ihren schrillen Musikclips stemmt sie Gewichte, wackelt mit dem Hintern, stopft sich Torten in den Mund, schmollt mit den Lippen, bringt reihenweise schöne Männer zum Weinen. Und erobert die Charts mit Gute-Laune-Songs, in denen sie singt: «I’m not a snack. Look, baby, I’m the whole damn meal.»

Die Popkünstlerin, mit bürgerlichem Namen Melissa Jefferson, ist eine Vertreterin der Bewegung «Body Positivity», deren simple Botschaft es ist, dass auch übergewichtige Menschen schön sind. «Als dicke, schwarze Frau bekommst du von der Gesellschaft eingetrichtert, dass du nicht liebens- und begehrenswert bist», sagt die Musikerin – und tritt den Gegenbeweis an. Auf dem Cover ihres Albums posiert die Amerikanerin nackt und selbstbewusst, nur bedeckt von ihrem Haar. Wenn sie behauptet, ein noch dickerer Hintern sei erstrebenswert, glauben wir der Rapperin zwar nicht ganz. Eine wuchtige Entdeckung ist sie allemal.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.