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Der Föhn als Feuerteufel

Rechtzeitige Föhnprognosen helfen auch Brände zu vermeiden. Denn der trockene und heftige Föhnwind kann aus einer kleinen Glut schnell ein riesiges Feuer entfachen. Auf diese Weise brannten im letzten Jahrhundert etliche Dörfer nieder.

Rechtzeitige Föhnprognosen helfen auch Brände zu vermeiden. Denn der trockene und heftige Föhnwind kann aus einer kleinen Glut schnell ein riesiges Feuer entfachen. Auf diese Weise brannten im letzten Jahrhundert etliche Dörfer nieder.

Die Katastrophe von Glarus

In dieser Hinsicht erlangte Glarus eine traurige Berühmtheit, das mehrmals von solchen Bränden heimgesucht wurde. Der grösste Brand in jener Gegend wütete in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 1861. Ein starker Föhnsturm entfachte aus einer Glut ein Feuer, das sich innert kürzester Zeit auf das ganze Städtchen Glarus ausbreitete. Stundenlang klangen die Feuerglocken durch die Dörfer, und die glutroten Wände des Glärnisch verkündeten die Brandkatastrophe in weitem Umkreis. 600 Häuser wurden in wenigen Stunden in Schutt und Asche gelegt, und 3000 Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut. Das Feuer forderte fünf Todesopfer.

Die Katastrophe von Balzers

Auch heute besteht bei starkem Föhn nach wie vor Brandgefahr. Der Föhnsturm vom 6./7. Februar 2001 löste einen Grossbrand in Balzers aus, wo innert Stunden 16 Häuser zerstört wurden. Zu dieser Zeit blies der Föhn im Rheintal mit etwa 100 Stundenkilometern und wehte die Glut über 300 Meter weit fort. Dadurch wurden laufend Sträucher und Hecken entzündet und entstanden immer wieder neue Brandherde. (awa)

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