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Der Sommer 2018 war der drittwärmste seit Messbeginn

Seit April erreichten alle Monate Temperaturspitzenplätze. Dieser Sommer war beinahe so heiss wie jener im Jahr 2003.
Bruno Knellwolf
Wider der Hitze. (Bild: Urs Bucher)

Wider der Hitze. (Bild: Urs Bucher)

Gestern hat sich der meteorologische Sommer verabschiedet. Und wie. Mit einem ganztägigen Dauerregen. Dieser Regen tut dem braun gebrannten Rasen im Garten gut, verändert aber die Sommerbilanz nicht mehr. Denn der Sommer 2018 war ausgesprochen regenarm, wie Meteo Schweiz schreibt. Seit 1864 in der Schweiz mit der Wettermessung begonnen worden ist, gab es nur fünf Sommer mit weniger Regen. Der Sommer lag 37 Prozent unter dem Regendurchschnitt der Jahre 1981 bis 2010.

So fühlte man sich in den vergangenen Monaten an den Jahrhundertsommer 2003 erinnert. Dieser bleibt aber der Rekordsommer. Im Sommer 2018 stieg die Sommertemperatur im landesweiten Mittel zwei Grad über die Norm, was ihn zum drittwärmsten seit Messbeginn 1864 macht. Der legendäre Hitzesommer 2003 war aber 3,6 Grad zu warm, der zweitwärmste war jener im Jahr 2015 mit einem Hitzeplus gegenüber dem Durchschnitt von 2,3 Grad. Im Norden gab es zehn Hitzetage in Folge mit Werten über 30 Grad.

Die Meteorologen von Meteo Schweiz stellen eine Häufung von extrem warmen Sommern fest. Der Sommer 2018 ist der dritte in kurzer Folge, welcher im landesweiten Mittel 15 Grad übersteigt. Vor der markanten Sommererwärmung ab den 1980-er Jahren stiegen nur die wärmsten Sommer über 13 Grad. Kühle Sommer sind seit den 90ern aus dem Sommerklima der Schweiz verschwunden.

Die Früchte sind 18 Tage früher reif

Gemessen wurden auch extrem viele Sonnenstunden, vergleichbar mit 2003. Im August stieg die Sonnenscheindauer nördlich der Alpen auf 120 bis 130 Prozent der Norm. All das hatte auch Einfluss auf die Vegetation. Die Früchte von Bäumen und Sträuchern reiften mit den hohen Temperaturen aussergewöhnlich schnell. Die Früchte sind im Durchschnitt 18 Tage früher reif als sonst. Allerdings führt der Trockenstress auch dazu, dass die Blätter vieler Bäume sich schon frühzeitig verfärben oder vom Baum fallen.

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