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Der bessere Pilzführer: Diese Bestimmungsapp lernt laufend dazu

Der Pilzführer wird endlich digital: Mit einer neuen App lassen sich Pilze mit dem Handy bestimmen.
Christian Meyer
Die App «Pilze 123» hat gegenüber einem Lexikon sogar Vorteile. Bild: zvg

Die App «Pilze 123» hat gegenüber einem Lexikon sogar Vorteile. Bild: zvg

Vorweg: Auch die beste und neueste Smartphone-App kann die Pilzkontrolle nicht ersetzen. Diese Warnung, die man sehr ernst nehmen sollte, hört man unisono von den App-Anbietern, den Pilzexperten und auch von den Verantwortlichen von Tox-Info Zürich.

Im Alltag geht bekanntlich nichts mehr ohne Smartphone. Das kompakte und praktische Gerät ist immer dabei, selbstverständlich auch beim Pilzesammeln. Doch was taugen Bestimmungs-Apps, welche sind empfehlenswert? Hört man sich in der Fachwelt um, fällt immer wieder der Name «Pilze 123». So auch beim Pilzexperten und Kursleiter Erich Herzig in Zollikofen.

Die Smartphone-App des deutschen Pilzsachverständigen Wolfgang Bachmaier bietet registrierten Benutzern zusätzlich eine PC-Version. Sie ermöglicht die eingehende Betrachtung von über 3000 Pilzarten am Grossbildschirm.

Allerdings kostet die App auch so viel wie ein Printlexikon: rund 30 Franken. Wer vorläufig kein Geld ausgeben will, kann sich zum Schnuppern die durch Werbung finanzierte Gratis-App «Pilzator» herunterladen. Empfehlungen hierzu sind aber von Expertenseite nicht erhältlich. Generell wird an der Tauglichkeit von kostenlosen Apps gezweifelt.

Pilzfreunde optimieren die App laufend

Gegenüber gedruckten Lexika hat eine Pilz-App wie «Pilze 123» auch Vorteile. Der giftige Fliegenpilz etwa tritt je nach Wachstumsphase in sehr unterschiedlichen Formen und Farben auf. Ältere Exemplare zeigen sich gelegentlich mit einem orange Hut.

Hier spielt die App «Pilze 123» ihre Stärken aus: In über 20 Aufnahmen werden typische Exemplare in allen erdenklichen Wachstumsphasen dargestellt – eine Anzahl Bilder, die im gedruckten Werk schon aus Kostengründen nicht publiziert werden könnte.

Ausserdem würde ein derart ausgestattetes Lexikon den Rahmen vom Umfang her sprengen. Hier spielt die digitale Version ihre praktischen Vorzüge aus, denn die ständig wachsende Bildersammlung hat ohne weiteres Platz in der Hosentasche. Die Sammlung wird bei «Pilze 123» durch Fotos von Pilzfreunden laufend optimiert, wobei auch regionale und klimatische Abweichungen dokumentiert werden.

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