Dem Volk eine Stimme im «Tell»-Spiel

Die neue Regisseurin der Tell-Freilichtspiele Interlaken, Franca Basoli, will Schillers «Tell» bewährt als Befreiungskampf inszenieren. Dabei gibt sie dem einfachen Volk eine Stimme. Für Basoli ist das Volk der Hauptakteur.

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Die neue Regisseurin der Tell-Freilichtspiele Interlaken, Franca Basoli, will Schillers «Tell» bewährt als Befreiungskampf inszenieren. Dabei gibt sie dem einfachen Volk eine Stimme. Für Basoli ist das Volk der Hauptakteur. Mit Volksliedern wie dem Guggisberg- oder dem Beresinalied soll es eine Stimme erhalten, obwohl es im Drama so gut wie keinen gesprochenen Text hat.

Die Inszenierung der Zürcherin Basoli will das Schicksal der Unterdrückten betonen; jedes dieser Familiendramen sei eine Geschichte für sich. Nicht fehlen darf aber auch der Alpabzug, genauso wenig wie die Pferde der Habsburger. (sda)

Premiere am 26. Juni

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