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Das Maultier

Das Maultier (auch «Muli» nach dem lateinischen Wort mulus genannt) ist das Kreuzungsprodukt einer Pferdestute und eines Eselhengstes. (Die umgekehrte Kombination von Pferdehengst und Esel-stute wird Maulesel genannt). Als Hybride sind Maultiere untereinander nicht fortpflanzungsfähig.

Das Maultier (auch «Muli» nach dem lateinischen Wort mulus genannt) ist das Kreuzungsprodukt einer Pferdestute und eines Eselhengstes. (Die umgekehrte Kombination von Pferdehengst und Esel-stute wird Maulesel genannt). Als Hybride sind Maultiere untereinander nicht fortpflanzungsfähig. Maultiere gelten vom Charakter her als gutmütig und geradlinig, im Gegensatz zu Pferden sind sie auch weit weniger scheu, gleichmässiger belastbar und erholen sich sehr rasch von Strapazen. Damit verbunden ist auch eine besonders hohe Lebenserwartung. Als Tragtiere können Maultiere an einem Tag rund 150 Kilo etwa 30 bis 40 Kilometer weit transportieren. Als Zugtiere sind sie einsatzfreudiger und ausdauernder als Pferde, weshalb sie oft in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Maultiere bewähren sich besonders beim Ziehen von Pflügen auf schwierigen Böden. Sie sind wegen ihrer dickeren Haut weniger empfindlich als Pferde gegen hohe oder tiefe Temperaturen, Regen oder Schnee. Maultiere verfügen über eine wesentlich robustere gesundheitliche Konstitution und zudem über härtere Zähne, was Haltung, Einsatz sowie Fütterung besonders unter schwierigen geographischen oder klimatischen Bedingungen vereinfacht. Die Hufe eines Maultiers sind härter als die eines Pferdes, an einen steinigen Untergrund angepasst und eher auf Trittsicherheit denn auf Geschwindigkeit ausgerichtet. Dennoch kann ein vorwiegend als Reittier eingesetztes Maultier kurzzeitig bis zu 60 km/h schnell laufen.

Sie können mit allen Hufen in alle Richtungen ausschlagen und sind im allgemeinen in der Lage, ihren Reiter gegen den Angriff von Wölfen (Europa, Nordamerika) oder Pumas (Mittel- und Südamerika) zu verteidigen. (sj.)

Quelle: Wikipedia

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