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Kolumne

Postkarte aus La Spezia: Gar kein hässliches Entlein

Wer keine Lust hat auf den Touristenwahnsinn in den Cinque Terre – könnte in La Spezia Halt machen und wird dort viel italienisches Lebensgefühl finden.
Michael Genova

Westlich von La Spezia ist die Hölle los. Die Cinque Terre werden von Touristen überrannt. Die Lage ist so prekär, dass die Bürgermeister der fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore zum Saisonbeginn mit der Schliessung ihrer Bahnhöfe gedroht haben. Die lokalen Touristenzüge glichen eher der Tokioter U-Bahn, schrieb die Tageszeitung «La Repubblica».

Wer keine Lust auf diesen Wahnsinn hat, sollte einen grossen Bogen um die Cinque Terre machen – und in La Spezia übernachten. Die Arbeiterstadt gilt zwar als hässliches Entlein der Riviera di Levante, doch vollkommen zu Unrecht. La Spezia ist entspannt und versprüht italienisches Lebensgefühl. Auf dem grossen Lebensmittelmarkt an der Piazza Cavour wühlen Möwen in den Fischabfällen. Und vom Castello San Giorgio hat man einen prächtigen Blick auf den Hafen. Von dort sieht man Palamaria mit den kleineren Inseln Tino und Tinetto. Alle drei gehören zum Weltkulturerbe. Es gibt also keinen Grund, die Cinque Terre zu besuchen.

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