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Das gabs noch nie: Miss Schweiz verliert ihren Titel und ist «per sofort freigestellt»

Hoppla! Bereits zehn Monate nach ihrem Amtsantritt ist Jastina Doreen Riederer ihren Titel als «Miss Schweiz» wieder los, wie die Miss-Schweiz-Organisation mitteilt. Die Veranstalter sprechen von Vertragsverletzungen, die trotz mehreren Ermahnungen angehalten hätten.
Da war die Welt noch in Ordnung: Jastina Doreen Riederer im März 2018. (Bild: Ennio Leanza / Keystone (Baden, 10. März 2018))

Da war die Welt noch in Ordnung: Jastina Doreen Riederer im März 2018. (Bild: Ennio Leanza / Keystone (Baden, 10. März 2018))

Die Veranstalter sprechen von Vertragsverletzungen, die trotz mehreren Abmahnungen angehalten hätten. Man habe die 19-Jährige deshalb «per sofort freigestellt». Das sei aufgrund wiederkehrender Vertragsverletzungen unumgänglich gewesen.

Von einer fristlosen Entlassung habe man abgesehen – «trotz Vertragsverletzungen gegenüber der Organisation sowie gegenüber Partnern». Die Organisatoren wählen in ihrer Mitteilung deutliche Worte: «Die Identifikation mit dem Amt als Miss Schweiz fand nur bedingt statt.»

Ex-Miss darf sie sich nicht nennen

Anscheinend war Riederer teilweise wochenlang nicht erreichbar. Schlussendlich konnten die Veranstalter ihr die Freistellung auch nicht persönlich mitteilen. Sie verliert mit ihrem Titel auch den Anspruch, sich künftig «Ex-Miss» nennen dürfen.

Die mögliche Aberkennung des Titels bei weiteren Vertragsverstössen sei Jastina Doreen Riederer schon im November 2018 "unmissverständlich und schriftlich mitgeteilt" worden.

Nur drei Monate nach der Wahl verlängerte die Miss-Schweiz-Organisation das Auftragsverhältnis mit Ex-Miss-Schweiz Anita Buri als sogenannte Bookerin nicht. Trotz Riederers Potenzial habe sich "das Interesse an der Person von Jastina Doreen Riederer nach der Wahl in Grenzen" gehalten. Selbst Buri habe die kommerzielle Attraktivität nicht steigern können.

Hier wurde Jastina Doreen Riederer zur Miss Schweiz gewählt.

Das sagt Riederer

Jastina Doreen Riederer sagt gegenüber dem Blick, sie habe vom Rausschmiss im Radio erfahren und erhebt schwere Vorwürfe gegenüber der Miss Schweiz Organisation AG. «Herr und Frau Meyer, die Inhaber dieser Organisation, haben mich aber quasi nie unterstützt. Ich war sehr auf mich alleine gestellt.»

Zudem habe die Organisation seit Oktober keinen Lohn mehr überwiesen. «Ich reklamierte und musste sogar einen Anwalt einschalten», lässt sich die 20-Jährige im Blick zitieren. Zudem habe die Organisation «Terror gemacht», wenn sie nicht vor elf Uhr im Bett war. Nun wolle sie sich gegen die Unwahrheiten wehren, die über sie verbreitet wurden.

(CH Media/watson, cma/mlu/pz)

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