Brustkrebs: Häufigste Krebsart bei Frauen

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Rund 5000 Neuerkrankungen werden in der Schweiz jedes Jahr registriert. Betroffen sind zu 80 Prozent Frauen über 50 Jahre (Grafik). Männer können ebenfalls an Brustkrebs erkranken, weil auch bei ihnen eine Brustdrüse angelegt ist.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Rund 5000 Neuerkrankungen werden in der Schweiz jedes Jahr registriert. Betroffen sind zu 80 Prozent Frauen über 50 Jahre (Grafik). Männer können ebenfalls an Brustkrebs erkranken, weil auch bei ihnen eine Brustdrüse angelegt ist. Allerdings ist das Risiko bei Männern hundertmal kleiner als bei Frauen. Familiäre Belastung, Rauchen oder fettreiche Ernährung gelten in Zusammenhang mit Brustkrebs als Risikofaktoren. Im Gegensatz dazu vermindern zum Beispiel lange Stillzeiten und gesunde Ernährung die Gefahr.

Wieso jemand an Brustkrebs erkrankt, ist allerdings nicht bekannt. Die Operation ist die erste Massnahme zur Behandlung von Brustkrebs. Je nach Ausbreitung des Tumors, Krebsart und Alter der Patienten kommen weitere Verfahren zum Zug. Manchmal reichen eine Operation und eine Strahlentherapie. Ergänzend besteht auch die Möglichkeit der Chemotherapie. Weltweit ist der Monat Oktober jedes Jahr dem Thema Brustkrebs gewidmet. In der Schweiz lanciert die Krebsliga in diesem Oktober bereits zum 11.

Mal den Info-Monat Brustkrebs. Unter dem Motto «Gemeinsam gegen Brustkrebs» will die Kampagne sensibilisieren und gleichzeitig Wissen über Risiken und die Früherkennung von Brustkrebs vermitteln. (red.)