Bill und Erker und St. Gallen

Ab 1967 ist Max Bill Künstler der Erker Galerie St. Gallen und somit auch im Raume Ostschweiz gut präsent. Bereits 1972 nimmt er am 1. Erkertreffen im Schloss Hagenwil bei Amriswil teil, erneut an der

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Ab 1967 ist Max Bill Künstler der Erker Galerie St. Gallen und somit auch im Raume Ostschweiz gut präsent. Bereits 1972 nimmt er am 1. Erkertreffen im Schloss Hagenwil bei Amriswil teil, erneut an der

3. und 4. der legendären Zusammenkünfte, wo Schriftsteller und Künstler gemeinsam druckgrafische Mappenwerke erarbeiteten. Der 1977 eröffnete zusätzliche Ausstellungsraum der Erkergalerie, der als Schaufenster gegen den Gallusplatz funktioniert, ist von Bill gestaltet.

An der Uni St. Gallen im Bibliotheksgebäude hängen dank Erker-Vermittlung zwei eigens für den Raum geschaffene Gemälde von Max Bill. «verdichtung gleicher farbquanten» von 1991–92 sind die einzigen Beispiele konkreter Kunst an der HSG. Weiter ist vor wenigen Jahren die Skulptur «kugelschale mit drei gleichen ausschnitten», ein Geschenk der Migros Ostschweiz, vom

Oberen Graben auf den Brühl vor der Tonhalle umplaziert worden.

In den Winterthurer Ausstellungen sind neben Plakaten aus der Erker Galerie auch Malereien zu sehen, die über die Sammlung Erna und Kurt Burgauer in die Sammlung des Kunstmuseums gelangten. (ubs)

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