Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Beissen, stechen oder pinkeln die Ameisen?

Claudia Füssler
Die mittelamerikanische Paraponera-Ameise: Ihr Stich soll schlimmer sein als der einer Biene. (Bild: Getty)

Die mittelamerikanische Paraponera-Ameise: Ihr Stich soll schlimmer sein als der einer Biene. (Bild: Getty)

Fühlen sich Ameisen vom Menschen bedroht, wenn der in ihren Nestern herumgräbt oder sich aus Versehen drauf setzt, setzen sie sich zur Wehr. Und zwar, je nach Ameisenart, auf ganz unterschiedliche Weise. Die ursprünglichen Ameisen haben Stachel und stechen uns. Ein typisches Beispiel sind kleine Myrmica-Arten, bei denen der einzelne Stich nicht besonders schmerzt. Es greifen uns aber mitunter sehr viele Arbeiterinnen gleichzeitig an. Dann wird es unangenehm.

Schlimmer als Stiche von Bienen, Wespen und allen anderen Ameisen soll es sein, wenn eine mit­telamerikanische Paraponera-Ameise zusticht, im Englischen «bullet ant» (Kugelameise).

Sie sprühen Ameisensäure

Eine Gruppe von Ameisen, zu der auch die bei uns für ihre Hügel bekannten Formica-Waldameisen gehören, hat den Stachel verloren. Diese Tierchen sprühen stattdessen Ameisensäure. Das hat den Vorteil, dass sie sich so auch über einige Entfernung verteidigen können. Wenn die Säure in Wunden gelangt, ist sie besonders unangenehm. Ameisensäure ist auch Bestandteil von Bienen- und Quallengiften.

Wieder andere Ameisen stechen nicht und sprühen auch kein Gift. So etwa die Blattschneiderameisen. Deren Soldaten haben dafür grosse und starke Mundwerkzeuge, mit denen sie Wirbeltieren und dem Menschen empfindliche Wunden zufügen können.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.