Getestet

Arbeiten und gleichzeitig die Hände pflegen – dieses koreanische Tool machts möglich

Auch wenn dieser Winter sich oft wie ein Frühling benimmt: An den Fingern tun sich wie jeden Februar trockene Risse auf. Unsere Autorin testet deshalb die neuen Pflegehandschuhe von Kocostar.

Diana Hagmann-Bula
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Das «Hand Moisture Pack» von Kocostar sorgt für gepflegte Hände mit feinem Duft.

Das «Hand Moisture Pack» von Kocostar sorgt für gepflegte Hände mit feinem Duft.

Bild: zvg

Gut dass das Prinzip der Maske sich nicht mehr auf das Gesicht beschränkt, sondern unterdessen bei den Händen angelangt ist. «Hand Moisture Pack» von Kocostar ist ein Beispiel dafür und Teil des gerade angeschwemmten Korean-Beauty-Trends.

Die Anwendung ist einfach: die beiden Handschuhe an der perforierten Naht voneinandertrennen, reinschlüpfen, sie mit dem angebrachten Klebstreifen eng ums Handgelenk wickeln. Kalt und glitschig fühlt sich das an, nach ein paar Minuten schon ist aber alles warm. Sehr warm. Nun wähnt man sich in verschwitzten Putzhandschuhen.

Der Duft macht das wett. Papaya, Mango und Kokosnuss sollen den Händen Vitamine, Antioxidantien und Feuchtigkeit zurückgeben, wie der Hersteller schreibt. Er hat sein Produkt zudem mit der Touch-in-Funktion ausgestattet. Die Hände stecken zwar in unförmigen Handschuhen, trotzdem kann man auf dem Handy herumtippen. Bei jedem zweiten Buchstaben liegt man aber daneben, gibt auf und legt endlich die Hände hoch.

Nach zwanzig Minuten ist der imaginäre Kurzurlaub im Land der Mangos aber schon fertig. Nun noch das restliche Serum verreiben und das Resultat betrachten: Haut wie geglättet, die Nägel wie eingeölt und das, ohne zu kleben. Zumindest die Hände wären nun ausgehbereit. Am nächsten Tag aber zeigen sich schon wieder die ersten trockenen Stellen.

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