Apple lanciert einen eigenen Streaming-Kanal

Das Geschäft mit Musik-CDs stagniert, auch das Geschäft mit Downloads ist überschaubar. Immer beliebter wird das Musik-Streaming, das im Jahr 2014 ein Wachstum von 39 Prozent erlebt hat. Die Musik wird über ein Abo nur noch gemietet, nicht mehr gekauft.

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Das Geschäft mit Musik-CDs stagniert, auch das Geschäft mit Downloads ist überschaubar. Immer beliebter wird das Musik-Streaming, das im Jahr 2014 ein Wachstum von 39 Prozent erlebt hat. Die Musik wird über ein Abo nur noch gemietet, nicht mehr gekauft. Da lässt sich auch Apple nicht lumpen und hat deshalb an der Entwicklerkonferenz in San Francisco «Apple Music» vorgestellt: eine spezielle Musik-App, die einen Streaming-Dienst für Musik, den weltweiten Live-Radiosender «Beats 1» und «Connect» kombiniert, einen neuen Weg, um Kontakte von Fan zu Künstler zu ermöglichen. Apple Music wird ab dem 30. Juni in über 100 Ländern verfügbar sein.

30 Millionen Songs

Apple Music stellt den vollständigen Music-Katalog von Apple mit über 30 Millionen Songs bereit. Musikexperten versuchen dafür, die besten Playlisten nach den Vorlieben des Nutzers zusammenzustellen, und Beats 1 wird 24 Stunden hörbar sein. Über Connect können Künstler Liedtexte, Backstage-Fotos und Videos teilen und ihren neuesten Song direkt von ihrem iPhone aus veröffentlichen.

Die ersten drei Monate bietet Apple den Streaming-Dienst, der Marktführer Spotify das Fürchten lehren soll, gratis an, danach belaufen sich die Abo-Kosten pro Monat auf zehn Dollar. Ein Familien-Abo wird 14.99 Dollar kosten.

Apple hat zudem auch eine Vorschau auf watchOS2 gezeigt, dem ersten Software-Update für die Apple Watch, die in der Schweiz ab dem 26. Juni verkauft wird. Auch fürs iPad gibt es eine neue Software, dank der mehrere Apps parallel auf dem Bildschirm sein werden. (Kn.)