Alexander, der Held

HÖRBAR «Epoc» hat zwar die Sklaverei auf den Titel gesetzt, befasst sich aber auch ausgiebig mit Alexander dem Grossen und dem erstaunlichen Umstand, dass er den Titel «der Grosse» schon im Altertum trug. Im Unterschied etwa zu Augustus.

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HÖRBAR

«Epoc» hat zwar die Sklaverei auf den Titel gesetzt, befasst sich aber auch ausgiebig mit Alexander dem Grossen und dem erstaunlichen Umstand, dass er den Titel «der Grosse» schon im Altertum trug. Im Unterschied etwa zu Augustus. Alexander, das wird deutlich, setzt sich von Anfang an als Gegenbild in Szene. Unter erfahrenen Königen, die allesamt Bart tragen, ist und bleibt er der jugendliche Herrscher mit glattem Kinn. Der sich in einer Welt ohne feste Strukturen durch seine Ausstrahlung Anhänger sichert. Alexander war «ein übermenschliches Ideal, und gerade darum eignete er sich zur Projektion der verschiedensten Hoffnungen, Sehnsüchte und Utopien».

Epoc 6/2011

Wir Empfindlichen

Dass wir in unserem Leben Anerkennung suchen, ist selbstverständlich. So ist es auch sehr menschlich, wenn uns ihr Ausbleiben kränken kann. Besonders Empfindliche ziehen sich dann zurück aus für sie riskanten Feldern, doch registrieren Sozialpsychologen auch darüber hinaus ein wachsendes Angewiesensein auf Bestätigung, und zwar in fast allen Altersgruppen. Einzig die Älteren vermögen Kritik oder Ablehnung besser zu ertragen. Doch woher rührt die Empfindlichkeit? «Psychologie heute» hat eine überraschende Antwort: Sie kann gerade aus dem Bemühen der Eltern entstehen, das Selbstwertgefühl ihrer Kinder zu stärken. «Sie vermeiden Kritik, überhaupt alles, was die Kinder entmutigen könnte» – und tragen dazu bei, dass ihr Selbstwertgefühl bei Kritik wie ein Kartenhaus zusammenbricht.

Psychologie heute Dezember 2011

Unser Essen morgen

Sieben Milliarden Menschen sind schwer zu ernähren. Noch schwieriger wird es, wenn noch mehr Menschen auf dem Planeten Erde leben. «Geo» findet Antworten bei Forschern, die Lebensmittel künstlich herstellen. Zwar erst in kleinen Mengen, aber mit hoffnungsvollen Ansätzen. Auf Gentechnik wird man dabei nicht verzichten können.

Geo November 2011

Rolf App