5 FRAGEN AN…

Stefanie Kasper, Kunstvermittlerin Erinnern Sie sich an Ihr Lieblingsbuch als Kind? Am liebsten mochte ich die Bilderbücher von Michael Ende: «Das Traumfresserchen», «Filemon Faltenreich», «Tranquilla Trampeltreu» oder «Der Lindwurm und der Schmetterling».

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Stefanie Kasper, Kunstvermittlerin

Erinnern Sie sich an Ihr Lieblingsbuch als Kind?

Am liebsten mochte ich die Bilderbücher von Michael Ende: «Das Traumfresserchen», «Filemon Faltenreich», «Tranquilla Trampeltreu» oder «Der Lindwurm und der Schmetterling». Ich mochte die lustigen, traurigen, phantasievollen Geschichten und konnte mir die Bücher mit den gelungenen Illustrationen stundenlang anschauen. Später las ich natürlich Endes Klassiker, «Jim Knopf», «Momo», die «Unendliche Geschichte». – Jetzt habe ich direkt wieder Lust bekommen, diese Bücher nochmals zu lesen!

Was wollten Sie damals werden?

Zwischen etwa 5 und 12 Jahren wollte ich Prinzessin, Schauspielerin, Naturforscherin, Lehrerin, Konditorin und Goldschmiedin werden. Dass mein heutiger Beruf überhaupt existiert, habe ich damals gar nicht gewusst…

Was gefällt Ihnen an Ihrem heutigen Beruf besonders?

Tagtäglich darf ich mit mit Kunst beschäftigen und lerne immer wieder Neues. Dadurch werde ich auch angeregt, Fragen zu stellen und über die verschiedensten Dinge nachzudenken. Die Kunst und natürlich die lebendigen Begegnungen mit den Museumsbesucherinnen und -besuchern lassen meinen Berufsalltag nie langweilig werden!

Worüber haben Sie sich zuletzt masslos geärgert?

Über gewisse Wahlplakate im Vorfeld der Nationalrats- und Ständeratswahlen, mit denen versucht wurde, über Angstmacherei und Ausländerfeindlichkeit Stimmen zu gewinnen. Ansonsten versuche ich, mich möglichst nicht masslos zu ärgern, sondern diese Energien anders und positiv zu nutzen.

Was könnten Erwachsene von Kindern lernen?

Freude am Lernen, Forschen und Entdecken; Offenheit gegenüber Neuem, im Moment zu leben und dies zu geniessen.

Stefanie Kasper, geb. 1978, arbeitet als Kunstpädagogin am Kunstmuseum St. Gallen. Sie begleitet Gruppen jeden Alters durch die Ausstellungen, organisiert Workshops und Veranstaltungen. Lass Dich überraschen, was es im Museum alles zu sehen gibt; die «Kinder Kunst Karten» z. B. halten spannende Geschichten und Basteltips für Dich bereit!

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