Zwölf Jahre dabei: «Boyhood»

Laue Sommerabende, WM-Fussball, Open-Airs – es gab in den letzten Wochen viele Alternativen zum Kino.

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Laue Sommerabende, WM-Fussball, Open-Airs – es gab in den letzten Wochen viele Alternativen zum Kino. Doch das Turnier in Brasilien neigt sich dem Finale zu, der Sommer macht wettermässig Pause und der Konzertkalender ist auch nicht mehr so dicht: Gelegenheit, sich endlich «Boyhood» des US-Regisseurs Richard Linklater anzusehen. Weil dies ein herausragender Film ist, der allein schon wegen seiner Entstehung Filmgeschichte geschrieben hat. Richard Linklater begleitet in «Boyhood» die Entwicklung eines Jugendlichen vom Sechsjährigen bis zum Achtzehnjährigen in Echtzeit. Seit 2002 filmte Linklater jedes Jahr ein paar Tage mit den gleichen Schauspielern. So wird man Zeuge der Entwicklung eines Jugendlichen vom Sechsjährigen bis zum Achtzehnjährigen. Ein einzigartiges Spielfilmexperiment und ein beglückendes Kinoerlebnis. Derzeit zu sehen im Kino Rex, St. Gallen, im Cinema Luna, Frauenfeld, und ab Freitag im Cinewil, Wil. (as)