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Film: Papst und Regisseur mit einer Mission

«Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes» zeigt das Oberhaupt der katholischen Kirche mit liebevoll-gütiger Ausstrahlung und ansteckender Lebensfreude. Der Film von Wim Wenders regt zum Nachdenken an.
Irene Genhart

Er twittert und ist auf Instagram anzutreffen, hat Charme und Charisma, lacht gern und wird bejubelt. Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio, seit dem 13.3.13 bekannt als Papst Franziskus, ist ganz ein Mann der heutigen Zeit. Soweit möglich, lehnt er den Prunk des Papstamtes ab. Er haust in einer Wohnung statt im Vatikanpalast und tritt mehrheitlich in einfachen weissen Gewändern auf; wo es die Sicherheit zulässt, fährt er in einem Personenwagen statt einer schicken Limousine vor.

Seine Sorge gilt Kranken und Versehrten, Obdachlosen und Minderheiten, letztlich aber allen Menschen, die er unermüdlich besucht. Dass dieser Papst, der 81-jährig nach wie vor so bewundernswert hartnäckig wie geschickt seine Mission verfolgt, irgendwann höchstpersönlich einen Film in Auftrag gab, um noch mehr Menschen zu erreichen, ist nicht erstaunlich.

Ein Film mit und nicht über den Papst

Wim Wenders durfte vier Mal mehrere Stunden mit dem Papst drehen, hatte Zugang zum Vatikanarchiv. Entstanden ist, weil Wenders, sofern Franziskus ihm nicht direkt Red und Antwort steht, diesen vor allem auf Reise zeigt, ein Roadmovie. Nicht Papst Franziskus’ Biografie steht in dessen Zentrum, sondern sein Wirken, sein Engagement für eine bessere und gerechtere Welt, seine liebevoll-gütige Ausstrahlung, seine ansteckende Lebensfreude.

Sicher, man hätte einen kritischeren Film drehen können. Doch in der heutigen Instant-News-süchtigen und Social-Media-affinen Zeit, in der kaum vertiefend diskutiert, umso fleissiger aber mit Schlagworten und Kurz-News um sich geschlagen wird, liegt dieser anrührende zum Denken anregende Film goldrichtig.

«Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes»: ab 14.6 in den Kinos

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