Zwei Geschenke für das St. Galler Kunstmuseum

ST.GALLEN. Das St.Galler Kunstmuseum bekommt Geschenke: "Das Zimmer" von Pipilotti Rist als Dauerleihgabe und eine Skulptur von Hans Josephson von der Ortsgemeinde Straubenzell. Die beiden Kunstwerke werden ab dem 11. Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt.

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"Das Zimmer" ist eine raumfüllende Installation der im Rheintal aufgewachsenen Pipilotti Rist: Ein Wohnzimmer mit überdimensioniertem Sofa und Sessel in knallroter Farbe, auf dem sich Erwachsene wie Kleinkinder fühlen oder - wie es in der Mitteilung des Kunstmuseums vom Mittwoch heisst - wie "Gulliver auf seinen Reisen ins Land Brobdingnag".

Das Museum bekommt die Kunstinstallation, die bereits an Rists erster Museumsausstellung 1994 in St. Gallen zu sehen war, von der Künstlerin als Dauerleihgabe.

Am 11. Dezember wird ein weiterer Neuzugang zur Kunstsammlung vorgestellt: Eine sogenannte "Halbfigur" des Plastikers Hans Josephson (1920 - 2012). Sie wurde von der Ortsgemeinde Straubenzell gestiftet. Anlass dafür sei die Zusammenführung mit der Ortsgemeinde St.Gallen und die Fortführung der Zusammenarbeit mit dem Sitterwerk, heisst es in der Mitteilung.

Das St. Galler Kunstmuseum hat seit 2008 begonnen, eine Werkgruppe des Künstlers aufzubauen. Die Halbfiguren seien darin "ein Glanzpunkt", heisst es. (sda)