Zwei Ausstellungen pro Jahr – den Handschriften zuliebe

«Advent des Buchdrucks»: Der Titel steht nicht nur metaphorisch für die frühen Jahre einer bahnbrechenden Technik am Vorabend der Reformation. Sondern er läutet auch einen neuen Ausstellungsrhythmus der Stiftsbibliothek St. Gallen ein.

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«Advent des Buchdrucks»: Der Titel steht nicht nur metaphorisch für die frühen Jahre einer bahnbrechenden Technik am Vorabend der Reformation. Sondern er läutet auch einen neuen Ausstellungsrhythmus der Stiftsbibliothek St. Gallen ein. Künftig wird ab dem traditionellen Eröffnungstermin der bisherigen Jahresausstellung vor dem 1. Advent die kürzere Winterausstellung gezeigt – mit Themen für ein speziell interessiertes Publikum. Von März bis Ende Oktober folgt die zweite, thematisch populärere Schau: 2016 geht es unter dem Titel «Abracadabra» um die Medizin im Mittelalter; eröffnet wird die Ausstellung am 8. März. Zur Änderung des Ausstellungsrhythmus hat sich die Stiftsbibliothek vor allem aus konservatorischen Gründen entschieden; es sei, so Stiftsbibliothekar Cornel Dora, für die empfindlichen Handschriften schädlich, sie fast ein ganzes Jahr lang dem Licht auszusetzen. (bk.)