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Zürich darf Raubkunst behalten

Beim Gemälde «Madame La Suire» des Schweizer Malers Albert von Keller (1844–1920), das seit 2006 im Besitz des Kunsthauses Zürich ist, handelt es sich um Raubkunst. Es bleibt aber als Schenkung beim Museum, wie das Kunsthaus gestern einen Bericht bestätigte.

Beim Gemälde «Madame La Suire» des Schweizer Malers Albert von Keller (1844–1920), das seit 2006 im Besitz des Kunsthauses Zürich ist, handelt es sich um Raubkunst. Es bleibt aber als Schenkung beim Museum, wie das Kunsthaus gestern einen Bericht bestätigte. Das Gemälde, das dem jüdischen Kunstsammler Alfred Sommerguth gehörte, wurde 1939 in Berlin von den Nazis zwangsversteigert. Nach dem Krieg kaufte es der Zürcher Chemiker Oskar A. Müller, 2006 vermachte seine Witwe es dem Kunsthaus Zürich. Drei Jahre später wurde das Museum vom New Yorker «Holocaust Claims Processing Office» darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um Raubkunst handeln könnte. Sommerguths Nachkommen aber hätten ihm das Bild nun als Schenkung überlassen. (sda)

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