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Zehnte Ausgabe war eine runde Sache

Mit dem Konzert von FM Belfast geht heute abend das 10. Kulturfestival zu Ende. Die Organisatoren sind sehr zufrieden. Nach einem verhaltenen Start waren alle Konzerte gut besucht bis ausverkauft. Philip Stuber schwärmt vom Konzert der Irin.
Andreas Stock
Tauchen heute zum Finale des Kulturfestivals auf: FM Belfast. (Bild: pd)

Tauchen heute zum Finale des Kulturfestivals auf: FM Belfast. (Bild: pd)

ST. GALLEN. Es dürfte heute abend im Museumshof nochmals voll werden. Das Konzert des isländischen Electropop-Kollektivs FM Belfast ist schon fast ausverkauft. Es wird nach den Auftritten mit Y'akoto und Katzenjammer wohl der dritte ausgebuchte Abend, wie Philip Stuber vom Vorstand des Kulturfestivals sagt. Dazu kommen mehrere Abende, die fast ausverkauft waren; darunter jene mit Winston McAnuff, Kal, den Fat Bastards und Zoot Woman. Detaillierte Zahlen stehen zwar noch aus, aber Stuber sagt: «Wir sind sehr zufrieden. Letztes Jahr hatten wir bei schlechteren Wetterverhältnissen und späterem Programmstart, mitten in der Ferienzeit, weniger Publikum und nur einmal ein ganz volles Haus.»

Viele positive Reaktionen

Er wundert sich ein wenig darüber, dass es Stimmen geben soll, die sagen, das Programm zum 10-Jährigen sei weniger gut angekommen. «Wir haben dieses Jahr ungewöhnlich viele positive Rückmeldungen bekommen. Viele sind auf mich zugekommen und haben von Konzerten geschwärmt». Der Programmverantwortliche kann nicht anders, als über die vergangenen drei Wochen zu schwärmen. «Natürlich kann man im voraus nie genau wissen, wie gut ein Konzert sein wird», sagt Stuber, «aber dieses Jahr war die Qualität wirklich herausragend.» Es gab kaum einen Abend, der ihn persönlich nicht überzeugt habe. Dazu zählt er auch die Auftritte der lokalen Vorbands. «Manchmal glaubt man ja, es gehe nicht mehr besser. Und dann steht jemand auf der Bühne und beweist das Gegenteil.»

Das beste Konzert

So ein Konzert war diesmal das von Wallis Bird vergangenen Mittwoch. In die persönliche «Top 5 von 200» Kulturfestival-Konzerten setzt Stuber den Solo-Abend der irischen Singer-Songwriterin. «Mucksmäuschenstill» seien die knapp 400 Leute gewesen, wenn die so sympathische wie leidenschaftliche Musikerin eine stille Ballade auf der Gitarre gespielt habe.

Besonders gefreut hat ihn zudem, dass Wallis Bird ihm gesagt habe, wie sehr sie sich über die Einladung nach St. Gallen freute. «Sie erzählte, sie hätte von Musikerkollegen viel Gutes über das Kulturfestival gehört.» Eine Mund-zu-Mund-Werbung unter Musikerinnen und Musikern, die für ein kleines Festival ungemein wichtig sei, wie Philip Stuber betont. «Konzerte wie jene von Katzenjammer oder FM Belfast könnten wir uns sonst kaum leisten. Beide Bands spielen am Gurten und an Veranstaltungen mit mindestens 3000 Zuschauern. Beide Bands wollten auch zu uns kommen.»

Unter den Erwartungen

Wenn es denn Grund zu Jammern geben müsste, dann beträfe das den Auftakt des Festivals: «Die ersten drei Abende waren unter den Erwartungen», sagt Stuber. Warum das so war, sei schwierig zu sagen. Klar, der Jazzabend im Programm gehöre nie zu den Publikumsrennern – «aber die Zusammenarbeit mit dem Verein Gambrinus Jazz ist sehr gut und ein Jazzkonzert gehört ins Programm», betont er. «Aber auch beim afrikanischen Auftakt mit Jupiter & Okwess hatten wir mehr erwartet.» Eine mögliche Erklärung könnten die Hitzetage Ende Juni gewesen sein, vermutet er.

Am Sonntag beginnt der Abbau im Hof des Historischen und Völkerkundemuseums. Philip Stuber und das Festival-Team freuen sich nach drei intensiven Wochen auf ein paar Ferientage. Danach beginnt für ihn und den Vorstand schon bald die Planung des Programms 2016. Grundsätzlich will man bei der stilistischen Mischung bleiben. Das Kulturfestival habe sich damit einen Namen gemacht.

Sa, 18.7., 20.30 Uhr, Hof Historisches und Völkerkundemuseum

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