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Wutsänger Gölä

Auf seinem neuen Mundartalbum «Stärne» gibt Gölä wie noch nie Einblick in sein Denken. Es sind konservative Werte wie Ehre, Stolz, Treue, Freundschaft, Vertrauen und Verlässlichkeit, die die dreizehn Songs bestimmen.

Auf seinem neuen Mundartalbum «Stärne» gibt Gölä wie noch nie Einblick in sein Denken. Es sind konservative Werte wie Ehre, Stolz, Treue, Freundschaft, Vertrauen und Verlässlichkeit, die die dreizehn Songs bestimmen. Erstmals äussert er sich auch unverblümt politisch und macht in zwei Songs deutlich, dass sein Herz rechts schlägt.

Die grosse Mehrheit der Songs durchzieht eine pessimistische, negative Grundhaltung. Sätze wie «Langsam hani gnue… Öppis huere siechs louft fautsch i däm Staat», «Öppis fahrt mer ganz schräg i», «Es chöme 7 dunkli Jahr», «I ha Schnoutze vou», «Mir beidi, gäge Räscht vo dr Wäut», «Dä Zug isch ab» oder «Es blost e chaute Wind zmitz dür d'Sehl» geben die Stimmung des Mundartbarden wieder. Gölä ist wütend und unzufrieden. Er ist insofern ein Schweizer Abbild jener Wutbürgers, wie sie heute in der ganzen westlichen Welt zu beobachten sind. Man muss die Ansichten von Gölä nicht teilen, dass sie bei vielen Schweizern einen Nerv treffen, ist gewiss. (sk)

Gölä: Stärne (Earthbeat/TBA).

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