Wirksame Renaturierungen

Das Handeln für den Erhalt der Artenvielfalt liege nicht nur bei den Behörden. Der Druck müsse auch von der Gesellschaft kommen, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel gestern. Diese müsse ihre Kinder so erziehen, dass diese sich nicht von der Natur entfremdeten, sagt Hubert Kräuttli.

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Das Handeln für den Erhalt der Artenvielfalt liege nicht nur bei den Behörden. Der Druck müsse auch von der Gesellschaft kommen, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel gestern. Diese müsse ihre Kinder so erziehen, dass diese sich nicht von der Natur entfremdeten, sagt Hubert Kräuttli. Wer sich in Erziehung und Ausbildung darum nicht kümmere und die Gegend lebensunfreundlich gestalte, müsse sich nicht wundern, wenn der Trend nicht gestoppt werde.

Trotz allem verweisen die Forscher auf einige Erfolge: Renaturierungen von Flüssen zum Beispiel. Aber nur wenn diese nicht isoliert und klein seien sowie die Wasserqualität stimme. Weitere Erfolge werden aufgelistet: In knapp vierzig regelmässig überwachten Kolonien in Ortschaften des Mittellandes hat der Bestand des Alpenseglers zwischen 1980 und 2007 von 100 auf 800 Brutpaare zugenommen.

Durch die Begrünung von Flachdächern können Ersatzlebensräume geschaffen werden für Naturwerte, die beim Bau zerstört wurden. In Basel sind 23 Prozent der Flachdächer begrünt, auch dank Fördermitteln.

74 Prozent der Bevölkerung befürworten die Einrichtung von Waldreservaten ohne Holznutzung.

18 700 Sorten von 245 Kulturpflanzenarten gelten als gesichert. (Kn.)