Wie und wo man heute TV-Serien schaut, kauft oder streamt

Die Art, Fernsehen und vor allem Serien und Filme zu konsumieren, hat sich innerhalb weniger Jahre stark verändert. Sender und Sendeplatz werden immer unwichtiger. Replay-Funktionen, die Online-Mediatheken der Sender und Streaming-Portale erlauben es, Inhalte zu jeder Zeit an jedem Ort zu sehen.

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Die Art, Fernsehen und vor allem Serien und Filme zu konsumieren, hat sich innerhalb weniger Jahre stark verändert. Sender und Sendeplatz werden immer unwichtiger. Replay-Funktionen, die Online-Mediatheken der Sender und Streaming-Portale erlauben es, Inhalte zu jeder Zeit an jedem Ort zu sehen. Vor allem das Video-Abo-Portal Netflix mischt weltweit den Fernsehmarkt auf und ist seit letztem Jahr auch in der Schweiz zu haben. Über diese Streaming-Plattformen können Kunden gegen eine monatliche Gebühr auf eine jederzeit verfügbare, grosse Auswahl von Filmen, Serien und Sendungen zugreifen. Ausserdem gibt es keine Werbeunterbrechungen.

Ein ähnliches Abo bieten auch UPC Cablecom, Sunrise und Swisscom an. Netflix wurde allerdings vor allem mit selbstproduzierten Serien wie dem US-Politthriller «House of Cards» weltbekannt. Cablecom tut es Netflix nun gleich und hat mit der Serie «Fässler-Kunz» eine eigene Schweizer Serie produziert. Aber auch «branchenfremde» Firmen wie Amazon, Apple und Ex Libris sind in das TV-Geschäft eingestiegen und bieten auf ihren Internetplattformen Serien kostenpflichtig zum Download an. (kaf)