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Mein erstes Mal:
Wie kam Thomas Götz zur Satire?

Thomas Götz als Narr in «Ergötzliches». (Bild: Reto Martin)

Thomas Götz als Narr in «Ergötzliches». (Bild: Reto Martin)

Mein erstes Mal? Ach so, Sie meinen Satire! Bereits als Kind, so sagt man mir nach. Schon bevor ich wusste, was Satire heisst, habe ich mein Umfeld mit schlagfertigen Bemerkungen aus der Fassung gebracht. Heute würde man mich vermutlich mit Ritalin ruhigstellen. Meine ersten Gehversuche, Satire bewusst einzusetzen, machte ich 2003 in der Rolle des Napoleon. Es war für mich eine Herausforderung, aktuelle Zustände und Ereignisse in überspitzter Form zu thematisieren und dem Publikum einen Spiegel vorzuhalten. Die Figur Napoleon war für mich eine Offenbarung, die mir Möglichkeiten aufzeigte, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Damit habe ich ein Ventil gefunden, meine Kreativität auszuleben. Mit Schlagfertigkeit, Sarkasmus und Ironie Geschehnisse kritisch und mit Spott zu betrachten – was für ein Spass. (Notiert: dl)

Ergötzliches: Do–Sa, 19.–21.9., 20.15 Uhr, Theaterhaus Thurgau Weinfelden. Reservation auf www.theaterhausthurgau.ch und Abendkasse.

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