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Wie Demokratie funktioniert

Im Spätsommer 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise in Europa, machte die Aargauer Gemeinde Oberwil-Lieli international Schlagzeilen. Gemeindepräsident Andreas Glarner (SVP) weigerte sich, 10 vom Kanton zugeteilte Asylbewerber unterzubringen. Stattdessen wollte sich die Gemeinde mit 290000 Franken beim Kanton von der Verpflichtung zur Aufnahme der Asylbewerber loskaufen. Als Sabine Gisiger davon hörte, suchte sie das Gespräch mit Andreas Glarner.

Die 1959 in Zürich geborene Regisseurin, bekannt durch Filme wie «Yalom’s Cure» oder «Dürrenmatt, eine Liebesgeschichte», konnte den heutigen Nationalrat Glarner überzeugen, als einer von drei Protagonisten im Dokumentarfilm mitzuwirken, der die schweizerische Asyl- und Migrationspolitik in einen grösseren Zusammenhang stellt. Die beiden anderen Protagonistinnen in «Willkommen in der Schweiz» sind die Studentin Johanna Gündel, Gründerin der «IG Solidarität Oberwil-Lieli» und Susanne Hochuli, Biobäuerin und von 2009–2016 grüne Regierungsrätin des Kantons Aargau, in dieser Funktion zuständig für das Asylwesen. Während eineinhalb Jahren, von September 2015 bis Februar 2017 hat Sabine Gisiger das Geschehen in Oberwil-Lieli beobachtet und so einen spannenden Film über das Funktionieren von Demokratie geschaffen. (gk)

Ab Donnerstag im Kinok St. Gallen, Luna Frauenfeld, Liberty Weinfelden; weitere folgen.

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