Deutschland

Werke von Schmidt-Rottluff für Chemnitzer Sammlung

Die Kunstsammlungen Chemnitz bekommen als Dauerleihgabe eine Kollektion kunsthandwerklicher Arbeiten des "Brücke"-Künstlers Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976). Die Sammlung Peters ergänze "auf wunderbare Weise" den Gemälde- und Grafikbestand von Schmidt-Rottluff, sagte Generaldirektor Frédéric Bussmann am Mittwoch.

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ARCHIV - Die Arbeiten (v.l.) «Sommerabend am See», 1934, «Auf der Düne», 1932, «Am Belasee», 1932, und «Malven am Haus», von Karl Schmidt-Rottluff, sind während einer Vorbesichtigung in den Kunstsammlungen Chemnitz zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung

ARCHIV - Die Arbeiten (v.l.) «Sommerabend am See», 1934, «Auf der Düne», 1932, «Am Belasee», 1932, und «Malven am Haus», von Karl Schmidt-Rottluff, sind während einer Vorbesichtigung in den Kunstsammlungen Chemnitz zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung

Keystone/ZB/Hendrik Schmidt

Zu den insgesamt 49 Werken gehören Steinschnitte, Schmuck sowie Werke aus Horn, Holz und Metall, die zwischen 1912 und 1953 entstanden, aber auch eine Kette, die der Maler und Grafiker für seine Freundin und Förderin Rosa Schapira fertigte, oder eine Skizze zum Gemälde "Seehofallee", das sich im Chemnitzer Bestand befindet. Das Ehepaar Peters zählte zu den frühesten Förderern des Künstlers. Von der engen Verbundenheit zeugen sehr persönliche Werke wie das in Stein geritzte Porträt von dessen Tochter Roswita und ein für sie gefertigtes Theaterkostüm.

Der aus Rottluff, einem heutigen Stadtteil von Chemnitz, stammende Maler und Grafiker gilt als ein Klassiker der Moderne und einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Die Sammlung wurde von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der örtlichen Sparkasse für die Kunstsammlungen Chemnitz angekauft.