Werkbeiträge und Atelieraufenthalte

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St. Gallen Zwölf Kulturschaffende werden mit einem Werkbeitrag für die Umsetzung ihrer Projekte vom Kanton gefördert, vier verbringen je drei Monate in der St. Galler Atelierwohnung in Rom. 102 Personen haben sich beim Amt für Kultur für einen Werkbeitrag beworben, 17 für die Atelierwohnung. Die Projekte und Dossiers haben sieben spartenspezifischen Fachjurys in einem zweistufigen Verfahren begutachtet.

Einen Werkbeitrag erhalten: Nina Paim, St. Gallen (angewandte Kunst); Asi Föcker, Jiajia Zhang, Anita Zimmermann, alle St. Gallen (bildende Kunst); René Hornung/Philipp Hofstetter, St. Gallen/Zürich, Ernst Menolfi, Basel (Geschichte und Gedächtnis); Lisa Elsässer, Walenstadt, Rudolph Jula, Zürich/Berlin (Literatur); Marc Jenny, St. Gallen/Zürich, Barblina Meierhans, Zürich/Berlin (Musik); Lukas Bangerter, Zürich, Evelyn Rigotti, Wattwil (Theater, Tanz). Einen Aufenthalt in Rom und einen Beitrag an die Lebenshaltungskosten erhalten Bruno Pellandini, Wien (Literatur), Michèle Breu/Philipp Krauer, Zürich (Theater), Birgit Widmer, Gais (bildende Kunst), Adrian Hanselmann, Zürich (Geschichte und Gedächtnis).

Dieses Jahr wurden erstmals auch Werkbeiträge im Bereich «Geschichte und Gedächtnis» für Recherchen zu historischen, kulturwissenschaftlichen sowie aktuell relevanten Themen ausgeschrieben. Neu ist auch die unterschiedliche Beitragshöhe von 10000, 20000 oder 30000 Franken, verbindlich beantragt durch die Bewerber selbst.

Die finanzielle Unterstützung durch Werkbeiträge soll den ausgewählten Kulturschaffenden den nötigen Freiraum geben und ermöglichen, ihre Ideen, Vorhaben und Werke auszuarbeiten sowie ihre künstlerische Tätigkeit weiterzuentwickeln. Kriterien für die Auswahl sind, neben dem ausreichenden Bezug zum Kanton St. Gallen, Relevanz, Ausstrahlung, Eigenständigkeit und Professionalität. (red)

Öffentliche Übergabe: Do, 8.6., 18.15 Uhr, Theater Parfin de Siècle

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