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Wer erfand den Punk?

Der Schlagzeuger brüllt am Ende der Aufnahme: «Ich habe Blasen an den Fingern» (I got blisters on my fingers). Kein Wunder, so hart prügelte Ringo Starr sonst kaum je auf seine Drums wie in «Helter Skelter». In der längsten Aufnahme dauert der Song über 27 Minuten.
Hansruedi Kugler
Bild: Hansruedi Kugler

Bild: Hansruedi Kugler

Der Schlagzeuger brüllt am Ende der Aufnahme: «Ich habe Blasen an den Fingern» (I got blisters on my fingers). Kein Wunder, so hart prügelte Ringo Starr sonst kaum je auf seine Drums wie in «Helter Skelter». In der längsten Aufnahme dauert der Song über 27 Minuten.

Der Song? Was Paul McCartney hier komponierte, war nicht einer der melodiösen Songs der sanftmütigen Sorte, für die er mit den Beatles berühmt geworden ist. «Helter Skelter» ist ein brachiales Liebes-»Holterdiepolter», gewidmet einer Rutschbahn im Seebad Brighton: «Du bist bestenfalls ein Geliebter, aber kein Tänzer. Drunter-drüber, drunter-drüber. Woo, hoo!»

Es war 1968 und sein Image als Softie machte Paul McCartney Kummer. Da kam ihm der prahlerische Who-Gitarrist Pete Townshend recht. Der behauptete, mit «I Can See for Miles» habe er den lautesten und härtesten Song geschrieben. McCartneys Ehrgeiz: Der härteste Song müsse von den Beatles kommen. Mit seinem brüchigen Schreigesang, verzerrten E-Gitarren und den brachialen Drums wurde «Helter Skelter» auf dem legendären «White Album» denn auch zur Inspiration für spätere Hardrock- und Punkmusiker.

The Beatles: «White Album», Apple, EMI 1968

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