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Austellung zu Anton Buob: Ein Weltenbummler, der seine Heimat liebte

Der Luzerner Maler Anton Buob pilgerte als Künstler zwischen Luzern und mediterranen Gegenden hin und her. Nun ist in Adligenswil eine vielseitige Schau auf sein Werk möglich.
Dieses Gemälde von Anton Buob (ca. 1956–1958) zeigt den Blick vom Dietschiberg auf die Gegend des Vierwaldstättersees. (Bild: PD)

Dieses Gemälde von Anton Buob (ca. 1956–1958) zeigt den Blick vom Dietschiberg auf die Gegend des Vierwaldstättersees. (Bild: PD)

Paris, Spanien und Portugal, aber auch die USA, Mexiko oder Guatemala. Der Stadtluzerner Maler Anton Buob, der 2016 im Alter von 81 Jahren starb, war viel unterwegs. Und er hielt seine Eindrücke künstlerisch fest. Dabei setzte er verschiedenste Maltechniken und Materialien ein: Aquarell, Feder, Kohle, Pastellkreide und Öl. Entsprechend sehen seine Landschaften mal weich aus, mal haben sie schroffe Konturen.

Die Galerie Grunder Perren in Adligenswil zeigt eine umfassende Retrospektive des Künstlers, der 1968 mit dem Kunstpreis der Stadt Luzern ausgezeichnet wurde. Sie umfasst neben Gemälden aus Skulpturen aus Gips.

Tagebücher geben spannende Einblicke

Für die Konzeption der Ausstellung standen neben den Kunstwerken auch die Tagebücher von Anton Buob zur Verfügung. Daraus geht etwa hervor, dass er kurz nach seiner Grafikerlehre seine erste Kunstpreise nach Italien machte. Schon damals war er ein fleissiger Arbeiter, der meistens draussen malte und nur bei Regen Pausen einschaltete.

Im grossen Ausstellungsraum sieht man Öl- und Pastellbilder von Luzern und der Gegend des Vierwaldstättersee. Dazu dokumentarische Tuschzeichnungen zu Luzern. Die Werke entstanden zwischen 1953 und 1993. Im kleineren Raum sind Stillleben, Porträts, Akte, Ballettzeichnungen, Lithos und Bilder aus fernen Ländern ausgestellt. Zudem findet man ein Selbstbildnis, Buobs «Malerschemeli» und seine Farbpalette. Im hintersten Raum kann man in den Tagebüchern blättern.

Anton Buob arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst als Grafiker in Zürich. Doch seine beiden grossen Leidenschaften, das Malen und Reisen, zogen ihn schon bald in die Ferne. Paris war in den 1960er-Jahren seine wichtigste Inspirationsquelle, später in den 1970er-Jahren verbrachte er mehrere Jahre in Nord- und Südamerika. Doch Luzern zog ihn immer wieder zurück und blieb auch stets ein Hauptgegenstand seines Schaffens. (are)

Ausstellung bei Grunder Perren, Luzernerstrasse 15, Adligenswil. Noch bis 6. Oktober. Info: www.grunderperren.ch

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