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True Crime: Hörspiele, die süchtig machen

Ob am Lagerfeuer oder vor dem TV: Wahre Geschichten über Verbrechen faszinieren. Vor allem als Hörspiele seit dem US-amerikanischen Podcast «Serial». Vier Tipps.
Céline Graf

Im Bereich Audio boomen «True Crime»-Podcasts, seit das Chicago Public Radio 2014 die erste Staffel von «Serial» ausstrahlte. Die packende, investigative Recherche über den Mord an einer jungen Frau in Baltimore hatte viele Nachahmer.

Teils bewirken diese journalistischen Podcasts ein Nachspiel vor Gericht, weil neue Beweise oder Prozessfehler enthüllt werden. Heikel wird es vor allem dann, wenn ein Podcast in aktuellen Fällen mit ermittelt, so etwa etwa «To Live and Die in LA».

Der True-Crime-Boom ist auch in Europa zu beobachten. «Die Zeit» lancierte vor einem Jahr den Podcast «Verbrechen». In der Schweiz entstehen ebenfalls mehr aufwendigere Hörkrimis. Reto Ott von SRF-Hörspiel sagt: «Bei Kommissar Hunkeler fragten wir uns noch, ob man sich eine längere, mehrteilige Geschichte leisten kann. Heute machen es alle.»

Doch wo beginnen? Hier einige Tipps. Achtung, Suchtgefahr!

Der Klassiker: «Serial»

Man muss nicht immer mit der ersten Staffel starten – hier ist es die beste. Die Recherche von Sarah Koenig zur Frage, ob Adnan Syed seine Exfreundin Hae Min Lee wirklich ermordet hat, führt ins College-Milieu und das amerikanische Justizsystem.

Ähnlich: «In the Dark», «Someone knows something».

Die Globetrotter: «Death in Ice Valley»

Reisen und zugleich einen historischen Fall hören lässt diese atmosphärisch tolle Reportage. Ein englisch-norwegisches Duo spürt der«Isdal-Frau» nach, die 1970 tot in einem Tal bei Bergen lag.

Deutsche Kurzversion: «Die Tote im Eistal» («Die Zeit – Verbrechen», 26. März 2019).

Die Nerds: «Reply All»

PJ Vogt and Alex Goldman erklären lässig und unterhaltsam das Internet und dessen Schattenseiten. Sehr hörenswert ist etwa die Doppelfolge «Long Distance» (Nr. 102/103). Sie beginnt mit einem betrügerischen Anruf aus Indien und endet mit einer brenzligen Situation in einem Restaurant in Delhi.

Anderer Techkrimi: «The Dropout», spielt im Silicon Valley.

Die Tratscher: «Small Town Dicks»

«In meiner Karriere hatte ich mit vielen scheinbar Verrückten, einigen leicht Verrückten, und wenigen total Verrückten zu tun.» In diesem Podcast plaudern zwei Polizisten mit zwei Moderatorinnen aus dem Nähkästchen. Das ermöglicht unmittelbare Einblicke ins (amerikanische) Kleinstadtverbrechen, teils allerdings gar voyeuristisch.

Ähnlich aus Grossbritannien: «RedHanded».

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