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«Vorfall identifiziert»

Randnotiz
Urs Mattenberger

Die Antwort auf meine SMS «info» an die Nummer 444 kam umgehend: «Ihre Kundenangaben waren von dem Vorfall nicht betroffen», meldete mir die Swisscom. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich bei einem nächsten Datenklau zur Masse der betroffenen Kunden gehöre, ist gross. Dass Swisscom künftig von Vertriebspartnern eine «Zwei-Faktor-Authentisierung» verlangt, klingt jedenfalls nicht beruhigend.

Damit nämlich schlage ich mich vergeblich beim viel grösseren Nachrichtendienst Skype herum. Selbst IT-Leute und Freunde, die Skype benutzen, rätselten vergeblich, wieso mein Account keine Nachrichten verschickt. Internetforen zeigen, dass sich User in aller Welt mit ähnlichen Problemen herumschlagen. Und in den – maschinell übersetzten – Tipps, die Microsoft zu den aktuellen «Anmeldungsproblemen» bei Skype gibt, wimmelt es derart von «Authen­ticator»-Fehlern, dass man sich über die stümperhafte Technik selbst nicht wundert.

Angst machen solche Beispiele, weil sie die zunehmende Pannenanfälligkeit einer digital vernetzten Welt vor Augen führen. Da kann man nur hoffen, dass auch deren Auswüchse störanfällig sind. Und dass Microsoft, das ein Patent zum unbemerkten Aufzeichnen von Skype-Kommunikationen angemeldet hat, dereinst auch dazu schreiben muss: «Wir haben die Ursache für diesen Vorfall identifiziert und arbeiten aktiv an seiner Behebung.»

Urs Mattenberger

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