Vorarlberger Kriegsgefangene

Ausstellung Zahlreiche Soldaten aus Vorarlberg gerieten im Ersten Weltkrieg in russische Kriegsgefangenschaft. Sie wurden im Gebiet des heutigen Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan oder Turkmenistan interniert. Infolge des russischen Bürgerkriegs verzögerte sich ihre Rückkehr.

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Ausstellung Zahlreiche Soldaten aus Vorarlberg gerieten im Ersten Weltkrieg in russische Kriegsgefangenschaft. Sie wurden im Gebiet des heutigen Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan oder Turkmenistan interniert. Infolge des russischen Bürgerkriegs verzögerte sich ihre Rückkehr. Bis 1921 sicherten sie ihr Überleben in allen möglichen Berufen und spielten eine wichtige Rolle im lokalen Wirtschafts- und Kulturleben. Nicht alle von ihnen kehrten zurück: Manche der Männer starben, einige blieben freiwillig in Zentralasien. Eine Ausstellung im Vorarlbergmuseum präsentiert exemplarische Schicksale und Erfahrungen von Vorarlberger Kriegsgefangenen auf der Basis eines internationalen Forschungsprojekts. (red.)

Vernissage: Fr, 16.9., 17 Uhr, Vorarlbergmuseum, Bregenz