Von Oberriet nach Interlaken

Heute geht das Greenfield-Festival in Interlaken los. Internationale Stars wie Iron Maiden, Awolnation und Soundgarden rocken die Bühne. Mit Nofnog ist allerdings auch eine Rheintaler Formation am Start.

Kathrin Reimann
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No Fight No Glory: Roger Inauen, Kevin Berner, Jerome Lüchinger, Rafael Fuchs (von links nach rechts). (Bild: pd)

No Fight No Glory: Roger Inauen, Kevin Berner, Jerome Lüchinger, Rafael Fuchs (von links nach rechts). (Bild: pd)

Seit über zehn Jahren frönen sie dem Punkrock: No Fight No Glory (Nofnog) aus dem rheintalischen Oberriet. Übermorgen wird ihre Karriere um ein Highlight reicher, dann stehen die vier 24- bis 27-Jährigen nämlich auf der Bühne des Greenfield- Festivals in Interlaken. Und zwar nicht einfach auf irgendeiner, sondern auf der Mainstage. «Das ist megageil, und wir sind uns seit einiger Zeit intensiv am Vorbereiten», sagt Gitarrist Roger Inauen. Konkret heisst das, dass sie ihre 30minütige Show professioneller als sonst abhalten und dem Programm des Greenfields anpassen werden: «Ein Feuerwerk werden wir dabei zwar nicht ablassen, aber ein bisschen Show soll es schon geben.»

Mit dem Tourbus zum Auftritt

Dass die vier Rheintaler überhaupt auf der Mainstage des Rockfestivals stehen werden, kam durch eine Tourbus-Aktion des Festivals zustande. «Für unsere Tour durch Deutschland und nach Prag stellte uns das Greenfield – als erster Schweizer Band überhaupt – seinen Tourbus zur Verfügung. Nachdem wir ihn zurückgegeben hatten, folgte dann die Anfrage, ob wir Lust hätten, auch am Festival zu spielen.» Und das hatten Nofnog auch. «Auch wenn wir auf viele Erfolge in unserer Bandgeschichte zurückblicken können, ist das das grösste Highlight bisher», sagt Inauen.

Handshake nicht verkneifen

Dass sie bereits um 13.20 Uhr auf der Bühne stehen und die Mainstage am Samstag somit eröffnen werden, stört die Punkrocker überhaupt nicht. «Wir sind lieber die ersten auf der grossen Bühne als irgendeine Nummer auf der kleinen», so Inauen, der mit 4000 bis 5000 Zuschauern rechnet.

Er selbst war bereits dreimal als Besucher am Greenfield, dass er dort einst selbst auf der Bühne steht, davon hat er immer geträumt. Nichtsdestotrotz wird auch er sich die Konzerte nicht entgehen lassen, zumindest nicht das von seinen persönlichen Headlinern Breakdown of Sanity. «Auf die freue ich mich am meisten, weil sie trotz Erfolg immer noch alles selbst auf die Beine stellen. Aber wenn ich Linkin Park oder Iron Maiden über den Weg laufe, werde ich mir einen Handshake nicht verkneifen.» Auf den eigenen Auftritt freuen sich Nofnog selbstverständlich auch: «Schliesslich sind wir die einzige Band aus der Ostschweiz und werden dementsprechend Action liefern.»

www.nofnog.ch Live: Samstag am Greenfield-Festival

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