Visagen im Vergleich

Spielbar

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Facecards: Leo Colovini, Ravensburger, für 3–7 Spieler ab 10 Jahren, Fr. 15.–

Ein Gesicht wie ein Feuermelder? Im Ernst jetzt: Wessen Porträt sieht aus wie ein Feuermelder? «Facecards» ist ein Partyspiel, bei dem jeder Spieler aus seinen Karten Foto-Pärchen auswählt und hofft, dass die Mitspieler erkennen, welche Karten zusammengehören. Lustig wird’s, wenn Menschen mit Tieren und Gegenständen verpaart werden. «Facecards» holt man heraus, wenn jemand ruft «Lasst uns was spielen!», es aber zu spät ist, die Gäste mit Regeln zu behelligen.

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Calimala: Fabio Lopiano, ADC Blackfire, für 3–5 Spieler ab 10 Jahren, Fr. 53.–

Handel und Wandel

Die «Arte di Calimala» war die Gilde der Stoffhändler in Florenz. Es geht also ums Thema Handel im Mittelmeerraum. «Calimala» überzeugt mit tollen Kniffen, die das Spiel aus der Masse der Handelsspiele herausstechen lassen: Erstens werden alle Aktionen über einen Mechanismus ausgewählt, bei dem man immer abwägen muss, wie viel man auch seinen Mitspielern zugesteht, und zweitens finden ständig Wertungen statt. Das nötigt den Spielern Entscheidungen von einiger Tragweite ab.

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Klong! Paul Dennen, Schwerkraft-Verlag, für 2–4 Spieler ab 12 Jahren, Fr. 55.–

Ab in die Höhle, aber leise

Dungeon Crawler sind ein eigenes Spiele-Genre mit epischen Würfelschlachten und ausuferndem Regelwerk. «Klong!» steht thematisch in der Tradition solcher Spiele, ist aber anders und von den Mechaniken her sehr zugänglich. Abenteurer versuchen, möglichst tief in eine Höhle einzudringen und dort den wertvollsten Schatz zu bergen. Dabei dürfen sie allerdings kein «Klong!» erzeugen – ein lautes Geräusch, weil dieses einen Drachen anlockt. Klingt trashig, albern und chaotisch? Ist es auch! «Klong!» ist Abwechslung.

Hendrik Breuer