VERNISSAGE: Gebert-Sammlung im Dialog

Das Kunstmuseum eröffnet heute die ­Gesamtausstellung «Die Antwort ist das Unglück der Frage».

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Markus Lüpertz: Bronze. (Bild: PD)

Markus Lüpertz: Bronze. (Bild: PD)

Dieses Jahr steht im Zeichen des 100. Geburtstags des Mäzens und Industriellen Heinrich Gebert (1917–2007), der bereits in den 60er-Jahren mit dem Projekt «Kunst in der Fabrik» Sammelfreude mit Anschauungslehre verband. Die Gesamtausstellung «Die Antwort ist das Unglück der Frage», deren institutionsgeschichtlicher Teil bereits seit Anfang April in der Kunsthalle Ziegelhütte zugänglich ist, wird heute im Kunstmuseum Appenzell eröffnet. Der zweite Teil erzählt nun anhand vieler Höhepunkte aus seiner Sammlung Kunstgeschichten der Moderne seit 1890. In den zehn Kabinetten des Kunstmuseums lassen wunderbare Einzelbeispiele – von Hans Arp bis Beat Zoderer – Stilbegriffe wie Spätimpressionismus, Symbolismus, Konkrete Kunst, Expressionismus, Neoavantgarde oder Postmoderner Individualismus lebendig werden. (red)

Vernissage: Sa, 27.5., 17 Uhr (Türöffnung 16 Uhr); bis 12.11.

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