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Unglaublich, was Papier alles ist und kann

Dieter Langhart
Skulpturen von Vaclav Elias bei «Papier & was». (Bild: Dieter Langhart)

Skulpturen von Vaclav Elias bei «Papier & was». (Bild: Dieter Langhart)

Ausstellung Das gibt es auch: Bücher aus Konservendosenblech oder Eis, Skulpturen aus Papier, Objekte aus der Urfaser Flachs. Zum achten Mal haben sich Papierliebhaber und Papierkünstler im Bodmanhaus getroffen: für drei Tage «Papier & was».Freitagabend war Vernissage.

Zu eng der Eingangsbereich im kleinen Literaturhaus, zu lang die Einführung Christina Eglis vom Arenenberg, die von Napoleons Autografen bis zum Kindle reichte. Zudem vergass sie, Drucker und Verleger Beat Brechbühl zu nennen: Er veranstaltet «Papier & was» alle zwei Jahre ­alternierend mit der Buch- und Handdruckmesse im Eisenwerk.

Erstmals mit ­Sonderausstellung

Dann tauchen die Besucher ein in eine grandiose, vielfältige, vielblättrige Welt aus Papier. Schauen und staunen, betasten und begreifen, was alles aus Papier entstehen kann oder was nach Papier aussieht, aber in Blech geätzt ist wie Edith Schmids Wortkreationen. Sie ist eine der vier Künstlerinnen, welche die neue Sonderausstellung «Das andere Buch» innerhalb von «Papier & was» ­bestreiten. Gerda Fischer formt ­Bücher aus Ton; die Eisbücher der Konstanzerin Ute Kledt mit ihrem Alter Ego «Annaloog» machen das Vergängliche sichtbar. Und Sibylle Schindler macht aus Steingut und Metall Schuber und Taschen und lässt Buch und Behältnis eins werden.

Auch klassisches Handwerk ist vertreten in Sandra Mertens Buchbinderei und Tanja Karipidis’ Buntpapieren. Katrin Enstrup färbt und bindet Fasern zu Papierschmuck, Tami Komai legt winzige Haarlockenpapiere übereinander oder hängt Papierbahnen zu Paravents zusammen. Skulptural arbeiten Ursula Batliner und Marie-Claire Maier. Und Vaclav Elias aus St. Gallen, der formt schlanke Menschen – farbenfroh, lebendig, mit leisem Humor.

Dieter Langhart

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