Unerhört eingängiges neues Album

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Kritik Für «Under Stars» hat Amy Macdonald die Lieder erstmals gemeinsam mit ihrer Band verfasst. Doch das hat die musikalische Stossrichtung kaum verändert: Das Album klingt wie seine drei Vorläufer in erster Linie angenehm. Der Sound ist etwas rockiger, die Produktion etwas fetter, doch die Melodien wirken vertraut. Folk und Pop treffen freundlich aufeinander, die Harmonien stehen im Fokus, Macdonalds durchdringende Stimme überstrahlt alles. In «Prepare to Fall» verneigt sich die Künstlerin vor ihrer Mutter, die stets vom Schlimmsten ausgeht. Beweis dafür, dass sich Amy Macdonald wie eh und je von ihrem Umfeld inspirieren lässt. Sie gibt gar nicht erst vor, sich neu zu erfinden. Sondern bietet ein klug austariertes Werk, das melancholische Balladen wie «Never too late» mit treibenden Hymnen wie «Dream on» verbindet. Obschon die Platte überraschungsarm ausgefallen ist: «Under Stars» ist unerhört eingängig. (mig)

«Under Stars» (Virgin/Universal) erscheint morgen Freitag

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