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Die Highlights von Jazz Willisau: Trompeter, Saxofonisten und ein grosser Drummer

Jetzt ist das Programm des diesjährigen Jazz Festival Willisau bekannt. Eröffnet wird es am 29. August von einem Luzerner Saxofonisten, beendet am 2. September von einer amerikanischen Sax-Legende.
Trompeterin Jaimie Branch spielt in Willisau. (Bilder PD)

Trompeterin Jaimie Branch spielt in Willisau. (Bilder PD)

Die diesjährige Ausgabe des Jazz Festival Willisau stellt eine neue Generation von Trompetern und Trompeterinnen in den Fokus. Ein Beispiel ist die Amerikanerin Jaimie Branch (34), die viele Jahre als Musikerin, Veranstalterin und Toningenieurin die Szene Chicagos mitgeprägt hat. Heute lebt sie in New York, hat in Bands zwischen Jazz, Indie-Rock und Metal gespielt und letztes Jahr mit «Fly Or Die» ein vielseitiges Debütalbum veröffentlicht.

Silvan Schmid Quintett.

Silvan Schmid Quintett.

Auf eigenwillige Klangfarben setzt der Zürcher Silvan Schmid (31) mit seinem Quintett. Schmid ist zudem Mitglied von Blöchlinger Revisited oder von Wood & Brass, der neuen Formation des Trompeters Hans Kennel. Diese ist in der Konzertreihe «Inti­mities» am Festival zu hören.

Nate Wooley.

Nate Wooley.

Der Dritte im Bunde von ungewöhnlichen neuen Trompetern am diesjährigen Festival ist der New Yorker Nate Wooley. Mit «Battle Pieces» hat er ein Konzept entwickelt, das der Improvisation neue Türen öffnet: Jedes Stück ist für einen Solisten ent­wickelt, der frei improvisiert, während die andern Musiker auf ­einen Baukasten von inzwischen über 100 geschriebenen Sequenzen zurückgreifen.

Fredy Studer.

Fredy Studer.

Der Luzerner Schlagzeuger Fredy Studer ist mittlerweile auf über 100 Tonträgern zu hören und eine internationale Grösse. Er bestreitet dieses Jahr bereits seinen 27. Auftritt in Willisau, diesmal als Solist. Seine neuste CD wird am Jazz Festival ihre Live-Premiere erleben.

Fischermanns Orchestra.

Fischermanns Orchestra.

Mit seinem Grossensemble Fischermanns Orchestra steht der Schlagzeuger Thomas Reist auf der Bühne der Festhalle Willisau. Ihr aktuelles Album «Tiefenrausch» bezieht sich auf ein Ambiente, wo «sich schräge Soundfische und groovende Killerfische nebeneinander im Pool tummeln», wie es in der gestrigen Pressemitteilung heisst.

Oliver Lake.

Oliver Lake.

Eröffnet wird das Festival vom Luzerner Saxofonisten Christoph Erb, der im Kontext eines Atelieraufenthalts in Chicago Projekte initiiert und auf seinem Label Veto Records ein gutes Dutzend CDs veröffentlicht hat. Für den Schlusspunkt sorgt der berühmte US-Saxofonist Oliver Lake, der schon mehrmals in Willisau war, mit seinem Organ Quartet. (red)

Infos: www.jazzfestivalwillisau.ch

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