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The Voice of Switzerland: Da fliessen die Tränen auch bei der Jury

Die dritte Folge der Casting-Show wird für alle emotional. Die Baslerin Nortasha Dayang erfüllt den letzten Wunsch ihres verstorbenen Bruders. Auf den Zürcher Nahum González wartet eine tolle Überraschung, das auch die Jury zu Tränen rührt.

Dominic Kobelt
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Bei der dritten Folge von «The Voice of Switzerland» zeigt sich, wie wichtig Familie sein kann. Die Baslerin Nortasha Dayang wird von ihrer Mutter unterstützt, die im Publikum sitzt. Das ist nicht selbstverständlich, denn diese ist extra aus Malaysia eingeflogen. «Sie ist mein grösster Fan», verrät Nortasha.

Den Auftritt widmet 38-Jährige ihrem Bruder, der 2018 verstorben ist. «Zuvor hatte er mir noch gesagt, ich solle auf seine Familie aufpassen.» Es sei auch einer seiner letzten Wünsche gewesen, dass sie auftrete. «Das Lied singe ich für ihn», sagt die dreifache Mutter, den Tränen nahe. Bereits nach wenigen Sekunden  dreht sich der erste Juror um, die anderen folgen.

Auch dem Zürcher Nahum González ist die Familie wichtig. Vor 15 Jahren hat er in Venezuela seine Frau kennengelernt. «Es war Liebe auf den ersten Blick», schwärmt er. Und so habe ihn die Liebe in die Schweiz geführt, und obwohl er sich hier zuhause fühle, vermisse er seine Heimat.

Und auch seine Familie vermisst er. Seit zwei Jahren hat er seine Mutter nicht mehr gesehen. Deshalb hat das Team von «The Voice of Switzerland» eine Überraschung vorbereitet und sie eingeflogen, damit sie den Auftritt ihres Sohnes live miterleben kann. 

Als Nahums Auftritt vorüber ist, wird sie auf die Bühne gebracht, und als er sich umdreht kann er es kaum glauben. Er schliesst seine Mutter in die Arme – da fliesst auch beim einen oder anderen Jury-Mitglied eine Träne.