Tanztheater, das seine Wurzeln im Breakdance hat

STECKBORN. Der Auftakt zum 11. «Tanz:now»-Festival verspricht einen spannenden Einblick in den stilistisch vielfältigen Urban Dance.

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STECKBORN. Der Auftakt zum 11. «Tanz:now»-Festival verspricht einen spannenden Einblick in den stilistisch vielfältigen Urban Dance. Die Tänzerin und Choreographin Olivia Marinoni, künstlerische Leiterin des Urban Dance Festivals Breakthrough in Zürich, hat erneut einen Abend mit Kurzstücken kuratiert, der zweimal aufgeführt wird.

Junges Tanzschaffen der Schweiz

Das Programm richtet sich auch an ein jugendliches Publikum. Denn Urban Dance hat seine Wurzeln im Breakdance und nimmt verschiedene Ansätze und Stile auf. Besonders junge Tanzschaffende bewegen sich in diesem Umfeld und suchen nach neuen, überraschenden Formen.

Die vier voneinander unabhängige Kurzstücke vermischen die urbanen Stile mit zeitgenössischer Bewegungssprache, andere bleiben in der puristischen Form der Stile. Der Abend verspricht «eine abwechslungsreiche und kurzweilige Darbietung der bekanntesten Protagonisten, die die Schweiz momentan zu bieten hat», heisst es in der Ankündigung.

Sonntag für die Familie

Die Breakthrough Dance Company stellt in ihrem witzigen Stück «Pu-Blick-um» das Publikum in einer Tanzaufführung dar. «Interface» der Compagnie Mir beschäftigt sich mit der Frage nach der Rolle des Einzelnen innerhalb einer Vielheit. «Transcreashion» nennt Paleta Calm-Quality ihr neunminütiges Solostück, und Cedric Gagneur lässt mit «Inside Nomad» und «Labyrinthum» zwei Soli ineinanderfliessen. Die Sonntagsmatinee lädt Familien zu «Tornado», einem «Stürmischen Strandfest» mit der Schaffhauser Truppe Sgaramusch & Bollwerk. (red.)

Do, 17. und Fr, 18.3., je 20.15 Uhr; So, 20.3., 11 Uhr, Phoenix-Theater, Steckborn