Tamikrest: Malis Wüstensöhne

Auch in dieser Herbst/Winter-Saison treten im Palace wieder afrikanische Bands auf. Kürzlich haben Bombino aus Niger ein mitreissendes Konzert gegeben, jetzt folgt mit Tamikrest der nächste Wüstensturm: Sie halten ihre Gitarren wie Gewehre, ihre Musik ist gleichzeitig Kampf.

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Auch in dieser Herbst/Winter-Saison treten im Palace wieder afrikanische Bands auf. Kürzlich haben Bombino aus Niger ein mitreissendes Konzert gegeben, jetzt folgt mit Tamikrest der nächste Wüstensturm: Sie halten ihre Gitarren wie Gewehre, ihre Musik ist gleichzeitig Kampf. Tamikrest aus Mali wollen damit auf die politische und gesellschaftliche Krise in ihrem Heimatland aufmerksam machen, und sie setzen sich für die Emanzipation des Tuareg-Volkes ein. Sie tun dies derzeit vom Exil in Algerien aus, denn in Mali ist die sechsköpfige Band nicht sicher, und im Norden des Landes ist ihre Musik gar verboten. Musikalisch verbinden Tamikrest westlich geprägten Gitarrenrock, Dub und Funk mit der Tradition des Tamasheq-Blues. (pd/rbe)

Morgen Fr, Palace, 22 Uhr