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Strahlendes Heimspiel der Musical-Diva

Die St. Galler Sängerin Brigitte Oelke gab am Donnerstag ihr erstes Solokonzert in ihrer Heimatstadt. In der Lokremise erzählte sie in Form von Songs und Anekdoten aus ihrem Leben, animierte mit Rockigem und berührte mit Balladen.
Roger Berhalter
Powerstimme: Brigitte Oelke ist als «Killer Queen» bekannt geworden. (Bild: Urs Jaudas)

Powerstimme: Brigitte Oelke ist als «Killer Queen» bekannt geworden. (Bild: Urs Jaudas)

Schon nach wenigen Takten hat sie die Leute in der Tasche. Brigitte Oelke schwingt ihre roten Locken, singt aus voller Kehle, und alle klatschen mit. Es ist der erste Solo-Auftritt der Musicalsängerin in ihrer Heimatstadt. Passend dazu startet sie ihre «Private Session» mit dem Song «Heimweh» von Plüsch, den sie mit einem Augenzwinkern vorträgt: «Ich ha Heimweh noch de Bärge, noch de Schoggi und em Wii.»

Die Power einer «Killer Queen»

250 Besucherinnen und Besucher sind an diesem Donnerstagabend in die Lokremise gekommen, um die gebürtige St. Gallerin zu sehen und zu hören. Es sind Freundinnen und Freunde, Verwandte und Fans der Musicalsängerin. Auch die Mutter sitzt im Publikum und ist noch nervöser als die Tochter. Als Leiterin des St. Galler Kinderchors brachte sie ihr einst das Singen bei. Schon mit sieben Jahren war Brigitte Oelke im Chor, später studierte sie in Hamburg Bühnengesang, und es folgten Auftritte in bekannten Musicals wie «West Side Story» oder «Tanz der Vampire». Vor allem die Rolle als «Killer Queen» im Queen-Musical «We Will Rock You» machte sie als charismatische Sängerin mit Powerstimme bekannt.

Mit dem Töffli in die Freiheit

Am Konzertabend in der Lokremise erzählt die Heimkehr-St. Gallerin ihre Lebensgeschichte in Form von Liedern und Anekdoten. Sie erinnert sich, wie sie als Kind zu Elvis Presley tanzte, wie sie mit dem ersten Töffli in die Freiheit fuhr, wie sie als Teenager mit sich zu kämpfen hatte und wie sie in Amerika den Duft der grossen weiten Welt schnupperte.

So nostalgisch wie die Erinnerungen sind auch die Lieder dazu: Begleitet von Marco Lehnertz am Flügel und Frank Rohles an der Gitarre (und in einigen Stücken von Sänger DMJ), singt die Musical-Diva Hits von Elvis, The Beatles, Neil Diamond, Tina Turner und immer wieder: Queen. Es ist eine Tour durch die englischsprachige Popgeschichte, gespickt mit ein paar deutschen Nummern und zwei Eigenkompositionen. Die meisten Songs sind auch auf ihrem Akustik-Album «The Private Session» vertreten, das sie 2011 veröffentlichte.

Rockiges und Balladen

Die Sängerin spielt souverän auf der Musical-Klaviatur, verbindet kraftvollen Gesang mit tänzerischen Einlagen und weiss ihr Publikum stets zu fesseln. Sie überzeugt sowohl dann, wenn sie die Rockröhre auspackt (wie zum Beispiel in «Like the Way I Do» von Melissa Etheridge), berührt aber auch mit Balladen wie Bette Midlers «The Rose». Und wenn sie mit ihrem Gitarristen das Duett «It's Only Love» in den Saal schmettert, müssen sich die beiden vor den Vorbildern Bryan Adams und Tina Turner nicht verstecken.

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