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St.Galler Literaturfestival Wortlaut gibt Programm bekannt

Mit 27 Veranstaltungen startet am 28. März das 11. St. Galler «Wortlaut». Neu findet ein Teil des Festivals in der Kellerbühne statt. Es bietet ein Zuhören für Entdecker – auch ohne grosse Namen.
Hansruedi Kugler
Die Rorschacherin Anna Stern liest am Wortlaut aus ihrem gerade erschienenen Roman «Wild wie die Wellen des Meeres». (Foto: pd)

Die Rorschacherin Anna Stern liest am Wortlaut aus ihrem gerade erschienenen Roman «Wild wie die Wellen des Meeres». (Foto: pd)

Das Zentrum war vergangenes Jahr kein Zentrum. Ambitioniert hatte das «Wortlaut»-Festival im Waaghaus am zentralen Marktplatz in St. Gallen eine Beiz und mehrere Stände eingerichtet. Ein etablierter Kulturort ist das Waaghaus aber nicht: Zu nüchtern der Saal, zu kühl das Erdgeschoss. Für das diesjährige Festival verzichten die Organisatoren auf das Waaghaus, nehmen aber neben dem Palace, der Grabenhalle, dem Splügeneck und dem Raum für Literatur in der Hauptpost noch eine bewährte Bühne als Veranstaltungsort dazu: Die Kellerbühne gleich hinter der Kathedrale. Am Konzept der dezentralen Lesungen hält man fest. Vier Tage lang wird zeitgenössische Literatur vorwiegend von jüngeren Autorinnen und Autoren sowie Spoken Word, Comic und Kabarett geboten.

Entdeckungen statt grosse Namen

Den Auftakt macht am Donnerstag ein Dialekt-Poetry-Slam in der Grabenhalle: Richi Küttel und Etrit Hasler haben dafür unter anderem Stefan Abermann, Micha de Roo und Klaus Estermann eingeladen. Am Freitagabend spricht die Literaturkritikerin Christine Lötscher am offiziellen Eröffnungsabend in der Hauptpost. Der junge Schaffhauser Mundartautor Andri Beyeler stellt danach seinen Roman «Mondscheiner» vor. Im Samstags- und Sonntagsprogramm fehlen die grossen Namen, auch von den Nominierten für den Schweizer Buchpreis liest niemand am «Wortlaut». Dafür stellt die Rorschacherin Anna Stern ihren aktuellen Roman vor und Lukas Linder, einer der witzigsten Autoren der jungen Generation, liest aus dem Roman «Der Letzte meiner Art». Moderiert werden die Lesungen von Tabea Steiner und Gallus Frei-Tomic.

Vom Splügeneck zu Hermann Hesse

Im Restaurant Splügeneck findet die traditionelle Werkschau aus dem Literaturnetz Ostschweiz statt: Mit dabei sind Daniel Ammann, Jolanda Spirig, Reni Villiger sowie Florian Vetsch mit Claire Plassard. Unter den Comiczeichnern sind speziell Ulli Lust mit ihrem autobiografischen Band «Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein» und Jan Bachmann mit seinem Comic zum Revolutionär und Pazifisten Erich Mühsam zu erwähnen. Beide Veranstaltungen finden im ­Palace statt. Wer am Sonntag, 31. März, den Abstecher nach Rorschach macht, kann den Enkel von Hermann Hesse erleben. Silver Hesse lässt mit seinen Erinnerungen den grossen Autor aufleben und stellt sich den Fragen von Schauspieler Helmut Vogel, welcher aus wenig bekannten Prosatexten von Hermann Hesse liest.

Hinweis
Ticketverkauf ist gestartet
www.wortlaut.ch

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