Steppenjäger

LESBAR ZEITSCHRIFTEN Der Leopard schleicht sich an die Herde heran, sein braunes Fell mit den Flecken tarnt den Jäger, er ist nur noch zehn Meter von einem Impala entfernt und wird gleich zum Sprung ansetzen. Impalas sind die Lieblingsbeute der Leoparden, aber nicht nur.

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Bild: Federli Patrick

Bild: Federli Patrick

LESBAR ZEITSCHRIFTEN

Der Leopard schleicht sich an die Herde heran, sein braunes Fell mit den Flecken tarnt den Jäger, er ist nur noch zehn Meter von einem Impala entfernt und wird gleich zum Sprung ansetzen. Impalas sind die Lieblingsbeute der Leoparden, aber nicht nur. Die Raubkatzen dürfen nicht wählerisch sein, sie besiedeln ein riesiges Gebiet vom ganzen südlichen afrikanischen Kontinent über Indien bis nach China. Sie sind von den Grosskatzen jene mit der grössten Verbreitung, und ihre Art ist nicht akut gefährdet. Das gilt allerdings nicht für alle Leoparden. Vom Amurleopard zählt man nur noch zwanzig. In Afrika leben aber noch ein paar Hunderttausend.

Spick 09/2013

Seeräuber

Piraten? Da denkt man ans Mittelalter. Doch die Geschichte der Piraterei beginnt schon bei den Römern und hat bis heute nicht geendet. Im 1. Jahrhundert herrschen die Römer zwar über das mächtigste Reich der antiken Welt, doch immer wieder werden sie von Piraten gedemüdigt. Die Seeräuber lauern ihren Schiffen auf und nehmen sogar Mitglieder des Senats als Geiseln. Doch der Feldherr Pompeius ringt die Piraten nieder mit der grössten Flotte, die je ein Römer befehligt hat. Aber auch heute noch greifen Seeräuber vor Indonesien oder Nigeria fast täglich Handelsschiffe an.

Geo Epoch Nr. 62 06/2013 Piraten

Stalins Nachfolge

Am frühen Abend des 1. März 1953 erlitt der sowjetische Diktator Josef Stalin einen schweren Schlaganfall. Die Leibwächter bemerkten seine Hilflosigkeit erst Stunden später. Sie fürchteten Stalin so sehr, dass sie es nicht wagten, ungerufen in das Zimmer des Diktators einzutreten. Eine schnelle ärztliche Hilfe blieb Stalin verwehrt, er starb am 5. März. Danach entbrannte ein heftiger Kampf um seine Nachfolge, die der von vielen unterschätzte Nikita Chruschtschow gewann. Dieser kritisierte 1956 die Verbrechen seines Vorgängers scharf.

Damals 09/2013

Bruno Knellwolf

Bild: Federli Patrick

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