«St. Gallen tönt» jetzt online

Im Mai hat Natalija Marchenkova Frei einen Kompositionswettbewerb gewonnen. Die Idee «St. Gallen tönt» kann man nun auf Facebook verfolgen.

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Bunte Noten auf Facebook: Erklingen werden sie im ganzen Kanton nächsten Juni. (Bild: Facebook)

Bunte Noten auf Facebook: Erklingen werden sie im ganzen Kanton nächsten Juni. (Bild: Facebook)

Die Aktion ist bestechend: Am 6. Juni 2015, 11 Uhr, soll überall im Kanton dasselbe Lieder erklingen. Musiziert von Profis und Laien, von klassischen Musikern, aber auch Jodlern. Von Schülern, von Blaskapellen, von Blockflötengruppen bis zum Sinfonieorchester, vielleicht auch von einem Weltklassemusiker.

Lanciert wurde der Wettbewerb «St. Gallen tönt» von der Musikkommission des Verbands St. Galler Volksschulträger SGV. Aus neun, teils recht hochstehenden Einsendungen gewann im Mai die Arbeit von Natalija Marchenkova Frei, einer St. Galler Komponistin und Musikpädagogin russischer Herkunft. Die fünfköpfige Jury überzeugte vor allem der freudvoll eingängige Charakter des Siegerstücks.

Bis in einem Jahr ist noch viel Zeit. Jetzt gilt es aber, verschiedene Arrangements des vierstimmig gehalten St. Galler Stücks herzustellen, damit es möglichst viele Musikantinnen und Musikanten aufführen können. Neu haben die Verantwortlichen von «St. Gallen tönt» die Idee auf Facebook publik gemacht. Bunte Noten und Notenschlüssel zieren das Titelbild, als Symbol auch für die bunte Musiklandschaft des Kantons St. Gallen. Gerade auch dieser Buntheit und Vielfältigkeit wollte der Wettbewerb eine Stimme geben. Ob das Stück nach dem Juni nächsten Jahres gar zu einer kleinen Hymne wird? (map)

www.facebook.com/st.gallen.toent

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