Sieben junge Künstler und ihr Schaffen «im Dorf»

BÜTSCHWIL. Fünf Jahre alt ist der Verein Arthur junior dieses Jahr. Der Junior-Arthur, dessen Name sich aus Art (Kunst) und Thur (Thurtal, auf Tour) zusammensetzt, ist das Pendant zu Arthur der Kunsthalle Toggenburg und zieht mit einem Wohnwagen durchs Land, um junge Kunst an ungewohnte Orte zu bringen.

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BÜTSCHWIL. Fünf Jahre alt ist der Verein Arthur junior dieses Jahr. Der Junior-Arthur, dessen Name sich aus Art (Kunst) und Thur (Thurtal, auf Tour) zusammensetzt, ist das Pendant zu Arthur der Kunsthalle Toggenburg und zieht mit einem Wohnwagen durchs Land, um junge Kunst an ungewohnte Orte zu bringen.

Unter 30 Jahren

Dieses Jahr macht der jugendliche Kunstverein, der einst aus einer Maturaarbeit entstanden ist und mittlerweile aus einem siebenköpfigen OK aus Kunstschaffenden aus dem Toggenburg besteht, mit einem Projekt Station in Bütschwil. «Im Dorf» heisst es und hat sieben Künstlerinnen und Künstler unter 30 Jahren eingeladen, sechs Wochen in Bütschwil zu wohnen und zu arbeiten. Ihre Eindrücke und daraus gewonnenen Inspirationen haben sie in Kunstwerken umgesetzt, die nun ab heute im Dorf verstreut ausgestellt werden.

Berlin, Bournemouth, Den Haag

Zu den sieben Kunstschaffenden: Die aus Mexiko stammende Helena Hernandez wohnt in Berlin und studierte in Mexiko und Luzern. In ihren Projekten arbeitet sie mit Künstlern, Experten und Menschen ausserhalb des Kunstkontexts zusammen.

Träume und Phantasien sind immer wieder Teil der Arbeiten des Engländers Thomas Etheridge, der in Bournemouth lebt und arbeitet.

Molly Haviland studiert an der Kunstakademie in Den Haag und erkundet in ihren Arbeiten Bereiche des alltäglichen Lebens.

Führungen und Livemusik

Rafael Koller, Absolvent der Hochschule Luzern, freier und wissenschaftlicher Zeichner, wird in Bütschwil mit Helena Hernandez zusammenarbeiten.

Der St. Galler Nico Kast studierte ebenfalls an der Hochschule Luzern und hat gerade an einem Animationsfilm gearbeitet; er produziert auch Musik. Die ausgebildete Bühnentänzerin Aysa Stettler beschäftigt sich in ihren Performances mit Anatomie und Bewegung und kreiert dabei phantastische Welten.

Die Vernissage der Ausstellung wird begleitet von Führungen, Livemusik und einem Essen. (red.)

Sa, 29.8., ab 16 Uhr, Bütschwil