Shakespeare und die Fremden

Nein, dieses Buch ist nicht irrtümlich zu den politischen Büchern geraten. Ausser sechs Unterschriften hat nämlich William Shakespeare nur einen handschriftlichen Text hinterlassen, ein Teil eines Dramas, das er mit anderen zusammen über den Humanisten Thomas Morus verfasste.

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William Shakespeare: Die Fremden, dtv 2016, 65 S., Fr. 8.40

William Shakespeare: Die Fremden, dtv 2016, 65 S., Fr. 8.40

Nein, dieses Buch ist nicht irrtümlich zu den politischen Büchern geraten. Ausser sechs Unterschriften hat nämlich William Shakespeare nur einen handschriftlichen Text hinterlassen, ein Teil eines Dramas, das er mit anderen zusammen über den Humanisten Thomas Morus verfasste. Und in diesem Text tritt Thomas Morus jenen aufgebrachten Bürgern entgegen, die alles Schlechte den Fremden zuschreiben. Es ist ein Text, aktuell wegen Pegida, deshalb erscheint er hier auch in einer vom Journalisten Heribert Prantl eingeleiteten Ausgabe. (R. A.)