Serbisch, Ungarisch, Romanes: Der Vielvölkerstaat Serbien im Buch

Serbien war schon immer ein Staat, in dem mehrere Völker lebten. In Novi Sad schreibt Lászlo Végel auf Ungarisch. Seine Romane «Exterritorium. Szenen vom Ende des Jahrtausends» und «Bekenntnisse eines Zuhälters» sind bei Matthes&Seitz erschienen.

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Serbien war schon immer ein Staat, in dem mehrere Völker lebten. In Novi Sad schreibt Lászlo Végel auf Ungarisch. Seine Romane «Exterritorium. Szenen vom Ende des Jahrtausends» und «Bekenntnisse eines Zuhälters» sind bei Matthes&Seitz erschienen. In Köln schreibt der Rom Jovan Nikolic seine Kurzprosa «Seelenfänger» auf Serbisch und in Wien Ilja Jovanovic Gedichte «Mein Nest in deinem Haar» in Romanes und Deutsch. Ihre Bücher erscheinen im Drava-Verlag.

«Kein europäisches Land ist so kompliziert wie Jugoslawien», schreibt die Historikerin Marie-Janine Calic in ihrer «Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert» (Verlag C. H. Beck): ein detailgetreuer Überblick über die wechselvolle Geschichte des Vielvölkerstaates. (ea)